16.12.2020 - 15:27 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Adolf Süß verstorben

„Ein Leben ist zu Ende, die Arbeit ist vollbracht. Wir danken Dir für alles, was Du für uns gemacht.“ So heißt es in der Todesanzeige von Adolf Süß. Der passionierte Sänger verstarb 85-jährig am Donnerstag, 10. Dezember.

Adolf Süß.
von Sieglinde SchärtlProfil

Vor allem war Adolf Süß ein sehr bescheidener Mensch, der nie ein großes Aufheben um seine Person wollte. Sein Leben war stets geprägt von der Arbeit auf dem Hof und am Arbeitsplatz, die er bis ins hohe Alter stets sehr gerne verrichtete. Süß, geboren am 5. Februar 1935, war das neunte Kind von Elisabeth und Johann Süß und wuchs mit zehn Geschwistern auf.

Von Kindheit an war es eine Selbstverständlichkeit, auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Anwesen mitzuarbeiten. Bis zum Eintritt ins Rentenalter verdiente er sich seinen Lohn für seine Familie bei Flachglas in Weiherhammer. Am 16. Mai 1959 verehelichte er sich mit Emma Heuberger aus Woppenrieth. Die Ehe wurde mit sechs Kindern, Agnes, Christa, Thomas, Stefan, Richard und Markus bereichert. Im vergangenem Jahr feierten sie die diamantene Hochzeit.

Eine große Leidenschaft war für Süß der Gesang, der ihm stets viel Freude bereitete. So war er nicht nur beim Männergesangverein „Liederkranz“ in Leuchtenberg aktiver Sänger sondern auch bei den Sängern in Kaimling und Tröbes. Bei den regelmäßigen Gesangsstunden war seine Stimme ebenso zu hören wie bei sehr vielen Veranstaltungen beim „Leuchtenberger Dreigesang“, bei dem er viele Jahre mitsang. Auch bei der Feuerwehr war Süß Mitglied. Beim Oberpfälzer Waldverein war er seit einem halben Jahrhundert dabei und somit seit langem Ehrenmitglied. Das regelmäßige Mitfeiern der Gottesdienste während der Woche, besonders am Sonntag in der Pfarrkirche St. Margareta durfte bei ihm nie ausfallen. Regelmäßig ging er wallfahren, denn die Marienverehrung war im stets ein Anliegen.

Bei der Beisetzung auf dem Leuchtenberger Friedhof erklang mit drei Stücken die Trompete, die Hans Reitinger spielte. Bevor Süß zur letzten Ruhestätte geleitet wurde, zelebrierte Pfarrer Adam Nieciecki mit der Ehefrau des Verstorbenen, seinen sechs Kindern und deren Familien, zwölf Enkel und drei Urenkel in der Pfarrkirche das Requiem. Die Lesung und die Fürbitten trug sein Sohn Markus vor und die Trauerfeier wurde von Josef Frischholz an der Orgel und Josef Sellmayer auf der Trompete umrahmt.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.