18.03.2019 - 09:38 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Amberg will Leuchtenberg unterstützen

Was einst mit neun Mitglieder begann, hat sich hervorragend entwickelt. Der "Förderverein Burg Leuchtenberg" wächst und gedeiht.

Kreisrat Karl Meier gratuliert den Geehrten Franz Lingl und Rita Lingl (von rechts) sowie Gernot Einöder (links) und zweiter Vorsitzender Dominik und Neumitglied Jörg Pickelmann (Zweiter und Dritter von links) schloßen sich an.
von Sieglinde SchärtlProfil

Vor 15 Jahren hatten neun Freunde in der Burgkapelle, auf der größten Burganlage der Oberpfalz, den „Förderverein Burg Leuchtenberg“ gegründet. So konnte Vorsitzende und Burgwartin Rita Lingl Gernot Einöder und Franz Lingl die Urkunde für 15 Jahre Mitgliedschaft überreichen. Zweiter Vorsitzender Dominik Siebert übergab sie an Rita Lingl für 15 Jahre mit einem Blumenstrauß. Er dankte ihr dazu für ihren enormen Einsatz für den Verein und die Burg. Sonja Pausch und Reinhold Schlee wird die Ehrung nachgereicht. Sie konnten bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Maier nicht anwesend sein.

Schlee war der erste Besucher, als Lingl ihr Amt als Burgwartin einst antrat. Der Verein ist mittlerweile auf 75 Mitglieder angewachsen, dazu zählt auch die Landrätin des Landkreises Regensburg Tanja Schweiger. Bei der Versammlung konnte Lingl das Neunmitglied Jörg Pickelmann aus Amberg, der zugleich Vorsitzender von Cantus-Ferrum (Verein für erlebte Geschichte) ist, begrüßen. Er stellte heraus, dass sein Verein gerne die Leuchtenberger unterstützen würde. Aktiv und finanziell wollen sie das machen, denn diese Burg würde sich anbieten, das Mittelalter herauszustellen. Es könnten ein Tor oder Türen eingebaut werden, die der Zeit von 1500 entsprechen. Außerdem könnte man dem Rittersaal mittelalterliches Mobiliar zur Verfügung stellen. Hier müsse der Bürgermeister und das Denkmalschutzamt mit ins Boot genommen werden, so Pickelmann.

Heuer will der Amberger Verein wieder mit der „Belebten Burg“ aufwarten. Die mittelalterliche Veranstaltung wird am 7. und 9. September auf der Burganlage in Leuchtenberg stattfinden, kündigte Pickelmann an. Lingl ging in ihren Tätigkeitsbericht auch auf einige wichtige Station der letzten 15 Jahre ein. So starteten sie mit verschiedenen Pflegemaßnahmen an der Burganlage. Die Ausstellung wurde ständig erweitert, der Kräutergarten ist mittlerweile eine große Bereicherung. Die Burgweihnacht wurde von 2007 bis 2012 abgehalten, zum Mitternachtsspektakel und Ferienprogramm eingeladen, sowie die Maiandachten in der Burgkapelle und heuer findet sie am 30. Mai statt.

Für die Burg ließ sich der Förderverein von der Regenbogenwerkstatt neue Bänke herstellen. Zu gegebener Zeit, wenn im Frühjahr das Wetter passt, werden sie aufgestellt und dazu zu einem „Bankerlfest“ eingeladen. Diese Investition sorgte für eine große Ausgabe, aber mit dem Kassenstand ist der Verein zufrieden, das war dem Kassenbuch von Melanie Siebert zu entnehmen. Kreisrat Karl Meier sprach dem Verein nicht nur als Politikvertreter sondern auch als Mitglied den Ehrenamtlichen Anerkennung aus. „Eine Bereicherung für den Ort, die Burg und die Region ist die Arbeit, die der Förderverein stets leistet“, so Lingl und dankte auch Reinhold Kastner für die Pflege der Homepage www.burgruine-leuchtenberg.de

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