20.07.2020 - 14:17 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Aussergewöhnliche Feier von St. Margareta

Im Pfarrgarten Gottesdienst feiern, und das auch noch zum Patrozinium: Es war eine besondere Messe am Sonntag in der Pfarrgemeinde.

Pfarrer Adam Nieciecki feiert mit vielen Gläubigen das Patrozinium der Kirchenheiligen St. Margareta im Pfarrgarten.
von Sieglinde SchärtlProfil

Wohl zum allerersten Mal wurde das Patrozinium der heiligen Margareta in der Pfarrei im Freien gefeiert. Die Idee dazu hatte Pfarrer Adam Nieciecki. Sein Ziel war es, mehr Gläubigen die Möglichkeit zu geben, an der Eucharistiefeier teilzunehmen.

Im Pfarrgarten, zwischen Pfarrhof und Pfarrheim, hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderats und die Mesner alles vorbereitet und den Altar aufgebaut. Als Bestuhlung wurden Stühle aus dem Pfarrheim aufgestellt. Nahezu 60 Gläubigen nahmen auf ihnen Platz, um bei herrlichem Sommerwetter den Patroziniumsgottesdienst mitzufeiern.

Musikalisch wurde die festliche Messe von Talina Winter auf dem Keyboard umrahmt. Im Schatten der Lindenbäume stimmten die Gläubigen unter anderem in das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ ein. Lesung, Fürbitten und Meditation trug Pfarrgemeinderatsmitglied Thomas Hüttl vor.

Eingangs stellte Pfarrer Adam Nieciecki heraus, dass es schon außergewöhnlich sei, bedingt durch die Pandemie das Fest der Kirchenheiligen Margareta, die am 20. Juli ihren Gedenktag hat, im Freien zu feiern. Die Heilige ist eine der 14 Nothelfer und Schutzpatronin der Bauern, bei Schwangerschaft und Geburt, der Jungfrauen, Ammen und Gebärenden.

In seiner Predigt ging der Priester auf das Evangelium ein: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen.“ Auch die Menschen ärgerten sich über das Unkraut im Garten, die nicht gewünschten Pflanze und versuchten, diese zu vernichten. Auch unter den Menschen gebe es oft Neid und Missgunst, sprach der Geistliche den Umgang miteinander an: "So werden wir auch in die Schranken gewiesen, wie das Unkraut. Neid und Missgunst sind mit Gottes Hilfe und Zuversicht zu bewältigen."

Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ entließ der Pfarrer die Besucher. Zuvor dankte er allen, die dazu beitrugen, dass dieser außergewöhnliche Gottesdienst zum Patrozinium so würdevoll gefeiert werden konnte.

Patrozinium.
Talina Winter (rechts) begleitet mit ihrem Keyboard die Gläubigen im Festgottesdienst bei den Liedern.
Im Pfarrgarten Gottesdienst feiern.
Thomas Hüttl trägt die Lesung vor und betet mit den Gläubigen die Fürbitten.
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