02.03.2020 - 11:01 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

DJK Leuchtenberg: Abstieg abwenden

Vor genau einem Jahr peilt die DJK Leuchtenberg als Tabellenführer den Aufstieg der Fußballer an. In der neuen Klasse ist nun der vorletzte Platz ein großes Thema.

Ein dringlicher Sanierungsbedarf an Dach und Fassade des DJK-Sportheims kommte bei der Jahreshauptversammlung zur Sprache.
von Josef ForsterProfil

Zwei Punkte prägten am Samstagabend die Jahreshauptversammlung im Sportheim: Die erste Mannschaft und das eigene Domizil. Vorsitzender Robert Zirngibl freute sich über eine aktive Nutzung des Sportheims, verdeutlichte aber auch den anstehenden Sanierungsbedarf.

Bürgermeister Anton Kappl sicherte Unterstützung zu: „Mir ist es wichtig, dass dieses Haus mit Leben erfüllt ist und hier etwas los ist.“ Er kündigte die Sanierung der Mauer vor dem Haupteingang an. Helmut Süß brachte die Notwendigkeit einer Dachsanierung zur Sprache, ebenso die marode Vorderwand und eine bereits seit drei oder vier Jahren ausstehende Balkonrenovierung: „Wir sollten das Sportheim nicht aus den Augen verlieren. Weitere Helfer sind gesucht und gefragt. Wir müssen einfach weitere Mitglieder motivieren und ansprechen, um Unterstützung zu erhalten.“

Die Misere bei der Fußballmannschaft brachte Abteilungsleiter Daniel Meier zur Sprache. Der 13. Platz in der A-Klasse bedeute für die seit 2016 mit der DJK Letzau eingegangene Spielgemeinschaft zugleich, auf den vorletzten Rang zu stehen. Nur zwei gewonnene Spiele und 14 verlorene zeugten von „einem ganz miserablen Jahr“. Dabei stünde es um das Spielerpotential gar nicht so schlecht. Von den 24 spielberechtigten Fußballern kämen aktuell 9 aus Leuchtenberg. Der vorletzte Platz berechtige zwar zur Relegation, doch kämen die Gegner allesamt aus enorm spielstarken Regionen.

Meier riet deshalb dazu, beim Training etwas anders zu machen, wenn die Spielgemeinschaft weiter in der A-Klasse mitspielen wolle. Er traue der Mannschaft mehr zu, die bei allen Begegnungen zunächst stets eine Zeitlang gut mitspielen konnte. Aber dann habe es an der Ausdauer gefehlt, was der Abteilungsleiter auf das Fehlen eines entsprechenden Trainings zurückführte: „Das sollte aber unser Ansporn sein, wenn wir A-Klasse spielen wollen.“

Einen Hoffnungsschimmer gebe es laut Vorsitzendem aber: Alexander Ehrmann habe als derzeitiger Trainer der Reserve von Schirmitz seine Zusage zu einem Wechsel zur Spielgemeinschaft gegeben.

Der alljährlichen Christbaumversteigerung maß der Vorsitzende als „wichtigste Einnahmequelle“ eine große Bedeutung zu. In seinem Rückblick durfte die „sehr zünftig“ verlaufende Fahrt zum Jubiläum in Grünsfeld nicht fehlen. Abschließend dankte Zirngibl allen Helfern, Mitgliedern und Gönnern bei der Durchführung des eigenen Jubiläums.

Von 199 Buchungen im Laufe des vergangenen Jahres informierte Kassier Martin Kraus. Die Neuansaat des Fußballplatzes sei mit über 4000 Euro Kosten als größter Posten zu Buche geschlagen.

Aus der Abteilung Damengymnastik berichtete Markträtin Margareta Schieder-Beierl von aktuell rund 70 Mitgliedern, von denen 20 bis 25 aktiv seien. Nachwuchsprobleme gäbe es trotzdem, weil die Mitglieder immer älter würden. Die Abteilung biete Gymnastik und ein Mutter-Kind-Turnen.

Mit der Bitte um eine Teilnahme am erneuten Besuch in der Partnergemeinde Grünsfeld wünschte Bürgermeister Kappl der DJK für den weiteren Verlauf das zuletzt an den Tag gelegte Engagement „damit das Schiff weiter läuft“. Der Vorsitzende erhoffte sich „wieder mehr Leben auf dem ganzen Areal und bei den Fußballspielen: Wir machen uns Mühe, sind engagiert. Bringt einfach einmal andere zu den Heimspielen mit.“

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