29.12.2019 - 11:11 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Leuchtenberg in neuem Buch über Oberpfälzer Burgen

Es geht um eine Königstochter, einen Ritter und eine stolze Burg. Alte Sagen haften an Gemäuern wie Leuchtenberg. Nicht nur deshalb schafft es das Festungswerk in ein Buch über Oberpfälzer Burgen.

Autorin Gabriele Kiesl (links) und Lektorin Manuela Bonfissuto (rechts) übergeben Bürgermeister Anton Kappl auf der Burg das Buch "Mystischen Burgen".
von Ernst FrischholzProfil

„Mystische Burgen in der Oberpfalz“. Mit rätselhaften Geschichten und geheimnisvollen Bildern ziehen Autorin Gabriele Kiesl und Fotograf Michael Cizek in ihrer Buchreihe nach „Mystische Oberpfalz“ und „Mystisches Niederbayern“ auch in ihrem dritten Band die Leser in ihren Bann. Unter den zehn Burgen fehlt natürlich nicht die mit größte Burganlage der Oberpfalz, die Burg Leuchtenberg.

Für Erfolgsautorin Kiesl sei die Aufnahme Leuchtenbergs in den Band ein absolutes Muss gewesen, erklärte sie Bürgermeister Anton Kappl, als sie ihm auf der Burg einen Band mit den Sagen und Schauergeschichten übergab und danach bei einem Kaffee vorstellte. Das im Buch- und Kunstverlag Oberpfalz erschienene Werk mit geheimnisvollen Erzählungen sei zugleich eine Liebeserklärung an die Oberpfalz.

Von Falkenberg bis Parsberg

Sie habe sich auf Burgensuche begeben und sei auf der Burgruine Roßstein, dem Burgstall Rauhenkulm auf dem Rauhen Kulm, der Burg Falkenberg, der Burgruine Lichtenegg, der Burg Parsberg, der Burgruine Wolfstein, der Burgruine Schwarzenberg, der Burg Falkenstein, der Burgruine Frauenstein und natürlich der Burg Leuchtenberg, an der es kein Vorbeikommen gebe, angekommen.

Leuchtenberg sei für sie so interessant gewesen, weil es nicht Allerweltssagen seien, die innerhalb der imposanten Mauern handeln. Mit „Von Feuern und Salamandern“ sind die Leuchtenberger Seiten überschrieben. Der Lurch erzählt dann auch die Geschichte der Sage, nach der ein König diese Grafschaft vor den Ungarn und Slawen schützte, bei der Hirschjagd hier seine Tochter verlor, die ein flüchtendes Reh verfolgte.

Königstochter auf der Burg

Monate und Jahre bleibt sie vom Erdboden verschluckt. Nach Jahren war der König wieder am Fuße des Berges auf Jagd und verlor ebenfalls die Orientierung. Das Licht auf dem Berg führte ihn auf die Burg und hier traf er seine Tochter, die mittlerweile beim jungen Ritter Gebhardt auf der Burg lebte.

Bürgermeister Kappl sprach von einem Werk, das mit Sicherheit großes Interesse in der Oberpfalz und auch darüber hinaus finden werde. Kappl erzählte auch vom Zusammenschluss der mit Leuchtenberg verbundenen Orte wie Eichstätt oder Seon und natürlich der Patenschaft zu Pfreimd und dem badischen Grünsfeld.

"Mystische Burgen in der Oberpfalz", 143 Seiten, ist im Battenberg-Gietl-Verlag/Buch- & Kunstverlag Oberpfalz zum Preis von 24,90 Euro erschienen.

Autorin Gabriele Kiesl (links) und Lektorin Manuela Bonfissuto (rechts) übergeben Bürgermeister Anton Kappl auf der Burg das Buch "Mystischen Burgen".
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