Die Kindertagesstätte Sankt Johannes hat einen Besitzerwechsel hinter sich. Die Immobilie ging von der Katholischen Kirchenstiftung Leuchtenberg auf die Marktgemeinde über. Einer der Gründe ist sicherlich die Tatsache, dass der Kindergarten erweitert werden muss. Bürgermeister Kappl sagte schon immer: „Wir können nicht irgendwas umbauen und erweitern, was uns nicht gehört.“ Dies ist nun geregelt. Zudem wechselte die Trägerschaft von der Kirchenstiftung zur Caritas-Kindergarten GmbH. Ein weiterer Schritt in der Marktgemeinderatssitzung war, dass Katrin Weidner vom Büro Weidner-Architekten den Bauantrag detailliert vorlegte und erläuterte. Ein Vorentwurf dazu sei bereits mit der Regierung der Oberpfalz abgestimmt. Weidner zeigte zunächst den Bestand auf. Dieser beinhaltet im Erdgeschoss zwei Gruppenräume und im Untergeschoss einen Mehrzweckraum, der auch als Gruppenraum genutzt wird. Dies ist als Übergangslösung, quasi Notprogramm, gedacht. Es sind zwei Anbauten im Westen und Osten geplant, also von vorne gesehen rechts und links. Die bisherige Freispielhalle wird abgebrochen. Somit entstehen dann im Erdgeschoss eine Krippengruppe mit Ruheraum und eine Kindergartengruppe. Dazu kommen Küche, Speiseraum und Sanitärräume. Im Untergeschoss wird dann eine altersgeöffnete Gruppe mit entsprechenden Nebenräumen untergebracht. Weidner konnte sich vorstellen, dass, wenn alles gut geht, der Betrieb im Kindergartenjahr 2027/28 aufgenommen werden kann. Wie Bürgermeister Kappl erläuterte, werden für die Bauzeit die Krippengruppe ins Gemeindezentrum und die zwei Kindergartengruppen ins Pfarrheim ausgelagert. Auf Nachfrage teilte Kappl auch mit, dass noch keine Kostenschätzung sowie Förderzusage vorliege, weil zuerst noch einige Fachplaner am Arbeiten sind. Der Marktgemeinderat erteilte seinem eigenen Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen.
Körperschaftswald nennt sich der gemeindeeigene Wald. Die Betriebsführung unterliegt Förster Lukas Rupprecht vom Amt für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung in Weiden. Der von Rupprecht vorgelegte Jahresbetriebsnachweis für 2025 weist einen Ertrag von 13.300 Euro aus. Für das laufende Jahr 2026 sind verschiedene Maßnahmen geplant und ein Ertrag von 2170 Euro. Wolfgang Härtl merkte an, dass die Marktgemeinde viele kleine Waldflächen habe, die eigentlich nicht nutzbar sind. Man könnte da durchaus mal über einen Tausch oder Verkauf nachdenken. Am Ende der Sitzung teilte Bürgermeister Kappl noch mit, dass die am 20. Februar ausgefallene Einweihung des Gemeindezentrums nun am 11. März nachgeholt wird.













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