Leuchtenberg wünscht sich Jubiläumswald mit 900 Bäumen

Leuchtenberg
25.01.2023 - 12:47 Uhr

Unter dem Motto „Leuchtenberg für Leuchtenberg“ will die Marktgemeinde 2024 ihren 900. Geburtstag feiern. Ein paar konkrete Ideen wie einen Jubiläumswald gibt es schon. Die Suche nach historischen Bildern läuft noch.

Gute Aussichten auf 2024: Der Marktgemeinde Leuchtenberg steht ein Jubiläumsjahr bevor.

Als Bischof Otto von Bamberg im Jahr 1124 durch die Lande zog, weihte er mehrere Kirchen ein. In der Urkunde ist auch Leuchtenberg erstmals urkundlich erwähnt. Demnach kann die Marktgemeinde 2024 ihr 900-jähriges Bestehen feiern. Bürgermeister Anton Kappl wünscht sich ein Jubiläum unter dem Motto „Leuchtenberg für Leuchtenberg“ – ein Fest, in das alle Vereine, Institutionen und Bürger eingebunden sind.

Das Interesse ist groß, wie sich nun bei einer zweiten Zusammenkunft mit Vereinen und Interessierten im Gemeindezentrum gezeigt hat. Kappl begann mit dem Aufbau eines Jubiläumsausschusses. Er selbst übernimmt den Vorsitz zusammen mit zweitem Bürgermeister Karl Liegl. Für die Protokolle ist Sebastian Weig von der Verwaltung zuständig. Gemeinderäte wie Gerd Schaff (auch als Vertreter der Feuerwehr Leuchtenberg), Johannes Hartwig und Josef Bäumler (Harald Dirnberger) sind mit dabei, zudem sollen noch Vertreter aus den Ortsfeuerwehren hinzukommen. Fest dabei sind auch Michael Schwabl vom OWV, Robert Zirngibl von den Motorradfreunden, der Pfarrgemeinderat (Maria Bodensteiner/Johannes Rupprecht), die KLJB, Burgwartin Rita Lingl und Martin Süß.

Der Bürgermeister legte eine lange Liste an möglichen Projekten, Aktionen und Veranstaltungen vor. Fest steht bereits, dass im Juli auf der Burg ein Tag der Ortsfreundschaft mit den Partnergemeinden Pfreimd und Grünsfeld stattfinden soll. Das Landestheater Oberpfalz arbeitet an einer Sonderaufführung. Weitere Aktionen wären die Pflanzung eines Jubiläumswaldes mit 900 Bäumen – hier läuft bereits das Gespräch mit dem Förster. Wie Kappl sagte, will sich auch Pfarrer Alfons Forster einbringen, denn die Kirche St. Ulrich sei damals ebenso von Bischof Otto von Bamberg eingeweiht worden.

Der Bürgermeister forderte nochmals alle Bürger auf, der Marktgemeinde Erinnerungsstücke jeder Art wie Bilder oder Publikationen zur Verfügung zu stellen. Festgelegt wurde die erste offizielle Jubiläumsausschusssitzung für den 28. Februar. Bis dahin möchte Kappl auch den Fragebogen mit der Ideen-Sammlung für Aktionen und Projekte zurückerhalten.

 
 

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