01.04.2019 - 15:34 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Monika Schnupfhagn gibt Tipps zum Küchelbacken

Monika Schnupfhagn (links) zeigt, wie Küchel zubereitet werden und die Kursteilnehmerinnen können es auch selbst ausprobieren.
von Sieglinde SchärtlProfil

Es gibt Auszogne, Knienudeln, Küchln, Käichla und sogar evangelische Küchel. Die sollen angeblich nicht rund sondern eckig sein. Das Schmalzgebäck gehört nicht nur in der Oberpfalz zu allen Festen dazu. Hauswirtschaftsmeisterin Monika Schnupfhagn aus Moosbach war zu den Mitgliedern des Katholischen Frauenbund ins Pfarrheim nach Leuchtenberg gekommen. Sie zeigte den rund 30 Frauen, welche Zutaten und welche Handgriffe für das Backen nötig sind. Schnupfhagn stellte die Zutaten vor: Mehl, Zucker, Salz, Eier, Milch und das wichtigste, die Hefe, damit nach dem Vermischen alles aufgeht. Wichtig sei, so die Fachfrau, das Dampferl gehenzulassen, so geht der Teig dann besser auf, und wenn er fertig gebacken ist, hält das Gebäck länger frisch. Damit die Rohlinge, ob Küchel oder Krapfen, nicht so viel Fett aufsaugen, ist es wichtig, in den Teig Arrak zu geben. Viele versuchten zum ersten Mal, ein Küchel zu drehen und dann ins heiße Fett zu legen. Die jüngste Teilnehmerin war die 12-jährige Mandy, und sie legte selbst mit Hand an. Anschließend lud das KDFB-Vorsitzenden-Team Maria Winter, Claudia Rupprecht und Renate Kraus die Frauen bei Kaffee zum Verkosten der Festtagsgaben ein.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.