10.07.2018 - 10:51 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Note eins für Breitbandausbau

Der Breitbandausbau im Markt Leuchtenberg ist bis Ende 2018 im Vergleich mit anderen Kommunen auf einem nur selten anzutreffenden Level. Fast 100 Prozent aller Anwesen des Marktes können an das Breitbandnetz anschließen.

von Walter BeyerleinProfil

Inwieweit jeder Bürger das Leitungsangebot nutzen kann, ist von dessen Vertrag mit dem jeweiligen Anbieter abhängig. In der Marktgemeinderatssitzung am Montagabend erläuterte Sebastian Krysa, Breitbandberatung Bayern, die Vorgehensweise bei der Erstellung der „Bitratenanalyse“. So sei jede Adresse im Marktgebiet einzeln überprüft worden. Damit könne der Breitbandausbau messbar, auch seit seiner Entwicklung ab 2012 mit Beginn der ersten Förderprogramme aufgezeigt werden. Interessierte Bürger können sich über den Breitbandausbau über https:/bitratenkarte.de/new/Leuchtenberg informieren.

Bürgermeister Anton Kappl lobte die Konzeption von Breitbandberatung. Markträtin Gerlinde Janker und Marktrat Rainer Schmeidl schlossen in ihren Dank auch die Verwaltung des Marktes mit ein. Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat die Bedarfsplanung für eine dritte altersgeöffnete Kindergartengruppe anzuerkennen.

Die Kosten für die Schülerbeförderung durch einen Omnibusunternehmer aus dem östlichen Landkreis werden angehoben. Eine entsprechende Vertragsänderung ging dem Markt Leuchtenberg Ende Mai zu. Kappl stellte den Marktgemeinderat vor die Entscheidung, die Erhöhung zu akzeptieren oder aber die Schülerbeförderung neu auszuschreiben. Von letzterer Alternative riet das Marktoberhaupt ab. Mit der Vertragsänderung steigen die jährlichen Omnibuskosten um 3000 Euro an. Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat, den Wunsch des Unternehmers nach Fahrpreiserhöhung zu akzeptieren.

Keine Stellungnahme wird der Markt Leuchtenberg zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Industriegebiet Wernberg-Köblitz BA 4“ abgeben. Der Förderverein Burg Leuchtenberg darf das Burggelände für ein Vereinsjubiläum in der Zeit vom 6. bis 9. September 2018 nutzen. Mit dabei wird die mittelalterliche Gruppe „Cantus Ferum“ sein.

Als Listennachfolger für den ausscheidenden Marktrat Hermann Gebhardt bestimmte der Rat einstimmig Andreas Gruber aus Lückenrieth. Rainer Schmeidl regte an, aufgrund der zunehmenden trockenen Jahreszeiten, der damit verbundenen geringen Niederschlägen und den sich daraus möglicherweise ergebenden Folgen bei den Tiefbrunnen des Wasserzweckverbandes Steinwaldgruppe den Blick wieder auf eine eigenständige Wasserversorgung zu richten. Josef Zitzmann sprach sich dafür aus, die Bekanntgabe von Entscheidungen aus nichtöffentlichen Sitzungen zu überlegen.

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