05.09.2019 - 09:31 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Ohne Führerschein kein Einsatz

Leuchtenberg hat ein 300.000 Euro teueres Feuerwehrfahrzeug. Es kann aber vorkommen, dass es zum Einsatz nicht bewegt werden kann. Abhilfe wird geschaffen.

von Ernst FrischholzProfil

In der Gemeinderatssitzung ging Bürgermeister Anton Kappl das Thema an. Fakt sei, und das war schon der Fall, dass untertags bei Alarm die Feuerwehr Leuchtenberg nicht ausrücken konnte. Einmal waren die Gemeindearbeiter weiter weg in der Flächengemeinde eingesetzt und nicht gleich zur Stelle und dann standen die Aktiven da und keiner durfte das Einsatzfahrzeug lenken. Das Einsatzaufkommen erhöht sich durch die Autobahn diagnostizierte Kappl mit Zahlen der Feuerwehr. Einziger brauchbarer Vorschlag sei, entsprechend ausgewählten Aktiven, die auch greifbar sind, den Führerschein für diese Fahrzeugklasse zu bezahlen. Nach kurzer Diskussion einigte sich das Gremium auf drei Führerscheine.

Reine Formsache war die Änderung des Bebauungsplans „Solarpark“ beim Autobahnparkplatz „Wittschauer Höhe“ nach den einzelnen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Hierzu erfolgte der Billigungsbeschluss mit nochmaliger Auslegung. Das gemeindliche Einvernehmen wurde den Bauvorhaben für zwei Garagen und einer nichtgewerblichen Werkstätte in Michldorf sowie einer landwirtschaftlichen Bergehalle in Lerau erteilt.

Weitere Baugebiete in Leuchtenberg scheinen Kontur anzunehmen. Das sind einmal „Ringelbrunnen III“ und dann „Pfarrhäusl II“. Grundlage dafür sind entsprechende Bebauungspläne für deren Erstellung der Auftrag an das Büro Wolfgang Schultes in Grafenwöhr der Auftrag vergeben wurde. Für die Durchführung des Förderprogrammes Glasfaser an der Schule wurde der Auftrag der Telekom erteilt. Mit der Umsetzung wird bald begonnen, informierte Kappl.

Ein Zukunftsprojekt für ihn ist die „kleine Dorferneuerung“, nachgeschaltet zur umfassenden Dorferneuerung vor 30 Jahren. Kappl und die Markträte stehen hier dahinter und sind auch schon in Klausur gegangen. Man braucht ein Büro, das die Maßnahme begleitet und auch einen Dorferneuerungsplan erstellt. Hiermit beauftragte man das Büro für Landschaftsarchitektur Marion Schlichtinger in Wunsiedel.

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