04.05.2021 - 16:32 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Sagenhafter Wanderweg durch das Waldgebiet Elm

Es ist ein Rundwanderweg durch eine mysteriöse Gegend, um die sich viele alte Sagen ranken. Aber auch ohne Elfen, Räuber oder die wilde Jagd hat der reizvolle Pfad vom Oberpfälzer Waldverein (OWV) durch das Waldgebiet Elm einiges zu bieten.

Ein spannender Ort ist die Gegend um die „Drei Handkreuze im Elm“.
von Sieglinde SchärtlProfil

Der OWV Leuchtenberg stellte den Wanderfreunden seinen fünften Rundwanderweg vor. Der Startpunkt für die spannende, rund 13 Kilometer lange Strecke ist in Leuchtenberg (Ortsmitte) an der Vereinsecke des OWV. Hier können die Wanderer noch wertvolle Tipps an der großen Wandertafel ablesen. Markiert ist der Weg mit rotem Untergrund und einer schwarzen 5. Die erste Etappe führt vom Start in Richtung Osten, vorbei an der Friedhofskirche, dem Naturdenkmal „Hoher Stein“, vorbei an den „Zwillingen“ zur Bundesstraße 22. Die wird dann überquert um nach etwa 50 Meter rechts abbiegen. Als nächstes wird der Ort Sargmühle erreicht und dann die Gemeindeverbindungsstraße nach Lerau. Vorbei am Schuhmann-Anwesen geht es ins Wandergebiet Elm.

Hier verläuft die Route einige Kilometer ausschließlich auf Wanderwegen in Richtung Waldau. An einer Spitzkehre, die mit mehreren Tafeln beschriftet ist, kann weiter auf einem Stück Weg bis nach Waldau gewandert werden (rund zwei Kilometer), es muss aber der Weg zurückgegangen werden. Wer die kürzere Variante bevorzugt, schlägt dagegen den Fünfer-Weg nach Lerau ein.

Unterwegs taucht ein Hinweisschild, das zu den „Drei Handkreuzen“ führt, auf. (Stichweg rund 150 Meter). Vorbei am „Teufelsstein“ von den Einheimischen auch „Wallermaul“ oder „Froschmaul“ genannt erreicht man schließlich eine Flurbereinigungsstraße, die nach Lerau führt. Am Ortsrand biegen die Wanderer rechts ab und erreichen nach etwa einem Kilometer auf der verbliebenen Straße die Abzweigung zur Sargmühle, die weiter nach Leuchtenberg führt. Die Route ist durchgehend markiert mit rotem Untergrund und einer schwarzen "5" und kann von zwei Seiten begangen werden. Rucksackverpflegung ist erforderlich.

„Das vierte Handkreuz im Elm“
Der „Teufelstein“ oder von Einheimischen auch „Wallermaul“ oder „Froschmaul“ genannt.

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