Regina Varnhold aus Leuchtenberg ist verstorben. Am 27. März fand die Beisetzung statt. In der Predigt sprach Pater Jo Jovilla den Lebenslauf der Verstorbenen an. Sie wurde am 17. Januar 1960 als viertes Kind der Eltern Monika und Josef Jaugstetter in Weiherhammer geboren. Sie wuchs mit fünf Geschwistern auf und besuchte die Volksschule vor Ort.
Danach machte sie eine Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten bei Hosen Blüm in Weiden, verbunden mit dem Besuch der Berufsschule. Sie pendelte täglich von zu Hause zum Arbeitsplatz, der später bei der Porzellanfabrik Bauscher war. 1981 lernte sie in Leuchtenberg ihren Josef kennen, und am 31. Mai 1986 wurden sie standesamtlich in Leuchtenberg getraut. Kirchlich fand die Hochzeitsmesse in der Pfarrkirche Hl. Familie in Weiherhammer statt, und durch die Heirat kam sie nach Leuchtenberg.
Die Ehe wurde mit den Töchtern Corinna und Marina gesegnet, und neben der Erziehung war sie in Weiden bei den Armen Schulschwestern beschäftigt. Sie unterstützte auch ihren Mann bei dessen Ehrenamt als Vorsitzender des Männergesangvereins „Liederkranz“. Später pflegte sie noch ihre Schwiegereltern und die Tante ihres Mannes, als sie Hilfe benötigten. Ihr wurde nichts zu viel, und es war für sie keine Belastung, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ihr Mann Josef unterstützte sie auch dabei, und gemeinsam unternahmen sie gerne Reisen sowie sehr viele Radtouren.
2021, kurz bevor sie in Rente ging, erhielt sie die Diagnose Krebs, und immer wieder ging es aufwärts nach Rückschlägen. Viel Freude hatte sie mit ihren Enkeln Timo, Lina und Paul, die sie mit erziehen durfte, aber leider konnte sie ihren vierten Enkel, der im Juni geboren wird, nicht mehr erleben. Sie war stets ein gern gesehenes Mitglied und immer guter Laune, auch als ihre Krankheit sie schon fest im Griff hatte, verzweifelte sie nie und war stets voller Hoffnung. Am Josefitag schlief sie im Klinikum Weiden, im Beisein ihres Mannes und ihrer Familie, ein. Für den FCN-Fanclub dankte Vorsitzender Helmut Süß, für die Gymnastikgruppe Marga Schieder-Beierl und für den Oberpfälzer Waldverein Andrea Krapf. Bürgermeister Anton Kappl dankte der ehemaligen Mitarbeiterin Regina Varnhold für ihre treuen, verantwortungsbewussten Dienste in der Marktgemeinde. Sie war stets eine korrekte Mitarbeiterin und das fast zwei Jahrzehnte (2004 bis zum Renteneintritt 2022).
Das Requiem wurde gesanglich und instrumental in der vollbesetzten Kirche von Alexander und Heidi Völkl umrahmt. Der Männergesangverein „Liederkranz“ sang zum Dank für ihre stete Unterstützung und zum Abschied das Lied: „Irischer Segensgruß“. Nach dem Requiem, das Pater Jo Jovilla und Pfarrer Alfons Forster zelebrierten, wurde Regina Varnhold im Familiengrab auf dem Leuchtenberger Friedhof bestattet.













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