02.09.2019 - 15:51 Uhr
Liebenstein bei PlößbergOberpfalz

Gebet vor besonderer Kulisse

Einen ungewöhnlichen Ort hatten die Veranstalter des Taizé-Gebets gewählt: Die Burgruine Liebenstein bildete am Freitagabend eine besondere Kulisse. Über 100 Mitbetende waren zu der kurzweiligen Andacht gekommen.

Nachdem die Sonne bereits vollständig untergegangen war, begann das Taizé-Gebet auf der Burgruine Liebenstein.
von Florian TrißlProfil
Dort wo historisch vermutlich die Kapelle war, befindet sich ein Kreuz auf der Ruine. Eine Marien-Ikone und das Kreuz von Taizé komplettierten den Altar, der vom Kerzenschein hell erstrahlte.

Während die Medien bereits den nahenden Herbst und einen Temperatursturz ankündigten, hatte die Pfarreiengemeinschaft Beidl-Plößberg am vergangenen Freitag die Gunst der Stunde genutzt und bei angenehmen Temperaturen ein Taizé-Gebet vor beeindruckender Kulisse auf der Burgruine Liebenstein veranstaltet.

"Wir waren uns vorher nicht sicher, wie gut der Zuspruch sein wird. Aber alle Erwartungen wurden übertroffen," freute sich Egon Giehl, der mit seinem Team die Organisation übernahm. Unter anderem sorgte die Steiner Jugend mit dafür, dass der Weg vom Parkplatz bis zur Ruine nach oben mit Fackeln abgesteckt und das Plateau oben vom Kerzenschein erleuchtete war. "Da lacht das Herz, wenn man in diese Menge blicken darf," begrüßte der Diakon die über 100 Mitbetenden. Er erklärte für die Neulinge, dass das Taizé-Gebet vom gemeinsamen Gesang lebt, der mit Psalmen und Gebeten ergänzt wird. Für die Umrahmung der kurzweiligen Andacht sorgte der Plößberger Organist Florian Löw.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.