04.04.2019 - 16:32 Uhr
Liebenstein bei PlößbergOberpfalz

Mehr passive als aktive Mitglieder

Rück- und Ausblicke dominierten die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Liebenstein. Vorsitzender Johannes Ziegler bat um Mithilfe und Unterstützung bei der Erweiterung des Fuerwehrgerätehauses.

von Autor LKProfil

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Liebenstein im Feuerwehrgerätehaus eröffnete Vorsitzender Johannes Ziegler mit einem Rückblick. Beim Totengedenken erinnerte Ziegler besonders an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder.

Der Sprecher verwies auf die Durchführung von Festen und Veranstaltungen sowie verschiedene Einsätze. Auch beim Besuch des Bischofs in Plößberg war die Wehr vertreten. Derzeit zählt der Verein dem Bericht zufolge 60 aktive und 71 fördernde Mitglieder. Weiter erwähnte Ziegler die für dieses Jahr ansehenden Feste zum 150-jährigen Bestehen der Nachbarfeuerwehren Plößberg und Wildenau sowie zum 125. Jubiläum der Feuerwehr Schwarzenbach.

Schriftführer Michael Härtl kam auf das neue Feuerwehrauto zu sprechen, das die Wehr erhalten hat. Der Vorsitzende erwähnte noch, dass im Untergeschoss des Feuerwehrgerätehaus eine Erweiterung geplant ist: Dort könnten dann alle Gerätschaften untergebracht werden. Härtl bat hier um entsprechende Mitarbeit und Unterstützung. Einen geordneten Kassenbericht legte Wolfgang Gmeiner vor. Richard Höfler bescheinigte korrekte Arbeit. Kommandant Thomas Zölch berichtete von den Einsätze und Aktivitäten der aktiven Wehr. Die Liebensteiner Feuerwehrleute wurden etwa zu Verkehrsunfällen mit Straßenreinigungen und Verkehrssicherungen gerufen. Außerdem gratulierten Feuerwehr-Abordnungen Mitgliedern zu runden und halbrunden Geburtstagen.

Zölch erinnerte an den Tod von drei Mitgliedern mit der Teilnahme an deren Beerdigungen. Weiter nannte er Kommandantenversammlungen, verschiedene Übungen, Schulungen, den Auf- und Abbau einer Notwasserversorgung, einen Jugendleistungstest, die Teilnahme an Gerätewart-Lehrgängen, die Ausbildung von Führungskräften sowie zahlreichen Alarmierungen zu Betrieben. Erwähnenswert waren für Zölch außerdem noch Fahrsicherheitstrainings und Unfallhilfen.

Auch Bürgermeister Lothar Müller erinnerte in seinem Grußwort besonders an die Beschaffung des neuen Autos. Der Rathauschef würdigte die vielen Einsätze der Liebensteiner Wehr. Müller betonte die hohe Verantwortung des Kommandanten und der Führungskräfte. Er wünschte stets unfallfreie Einsätze und viele Jugendfeuerwehr-Mitglieder.

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