Löschwitz bei Kemnath
17.05.2022 - 11:25 Uhr

Neuer Spielplatz in Löschwitz auf Etappen

Dass die Lieferzeiten die Auswahl bei den Spielgeräten einschränken, mussten die Löschwitzer bei der Wahl der Spielgeräte zur Kenntnis nehmen. Standardware nehmen oder warten – das war die Devise.

Jörg Band von der Firma Eibe zeigte Beispiele aus dem Katalog, erklärte deren Spielwert und die Altersgruppen, für die die Spielgeräte bestimmt sind. Bürgermeister Roman Schäffler (Mitte) und die Kinder sowie der Eltern folgten aufmerksam seinen Ausführungen. Bild: rpp
Jörg Band von der Firma Eibe zeigte Beispiele aus dem Katalog, erklärte deren Spielwert und die Altersgruppen, für die die Spielgeräte bestimmt sind. Bürgermeister Roman Schäffler (Mitte) und die Kinder sowie der Eltern folgten aufmerksam seinen Ausführungen.

Nachdem aus Sicherheitsgründen schon Spielgeräte auf dem Spielplatz am Löschwitzer Feuerwehrhaus abgebaut werden mussten und dies bei der nächsten Kontrolle wieder droht, lud Bürgermeister Roman Schäffler die Löschwitzer Bürger zu einem Vor-Ort-Gespräch ein, um die weitere Vorgehensweise mit ihnen zu besprechen.

Grundsätzlich gebe es zwei Möglichkeiten, wie Schäffler erläuterte: eine schnelle Variante ohne Zuschüsse, für die die Stadt Kemnath alle Kosten tragen muss, oder eine mit Förderung über die derzeit laufende Dorferneuerung. Letztere Variante dauere aber deutlich länger und würde heuer mit Sicherheit nicht mehr zur Ausführung kommen. Als Fachberater für Spielgeräte stand Jörg Band von der Firma Eibe zur Verfügung. Er hatte auf den aufgestellten Biertischgarnituren zahlreiche Bilder von Spielgeräten ausgelegt. Damit konnten sich die Teilnehmer erst einmal ein Bild davon machen, welche Möglichkeiten es gibt. Eibe erklärte, mit welchen Kosten bei den einzelnen Modellen zu rechnen sei.

22 Wochen Lieferzeit

"Ein großes Problem sind derzeit die Lieferzeiten", erklärte Band. Sobald man eine Ausführung in der derzeit im Trend liegenden Holzart Robinie wähle, belaufe sich die Lieferzeit auf circa 22 Wochen nach Auftragseingang. Dies bedeute, dass eine Ausführung in diesem Jahr nicht mehr zum Tragen komme. Etwas besser sehe es aus, wenn man auf Standardmodelle mit geraden Hölzern setze: Da betrage die Lieferzeit ungefähr 12 Wochen. Wenn Edelstahl statt Holz gewünscht sei, sei mit etwa 60 Prozent Aufschlag gegenüber einer Ausführung mit Standardhölzern zurechnen.

Da Kinder gerne am und mit Wasser spielen, wurde diskutiert, ob und wie man den vorbeifließenden Silberbach in den Spielplatz mit einbinden kann. "Dazu muss dann aber das Wasserwirtschaftsamt mit eingebunden werden", betonte Schäffler, "und das braucht dann auch Zeit".

Zweistufiges Modell

Wegen des drohenden Abbaus weiterer Spielgeräte einigten sich die Teilnehmer auf ein zweistufiges Modell: In der ersten Ausbaustufe sollen neue Spielgeräte in Standardausführung mit kürzerer Lieferzeit für den Platz jenseits des Silberbachs beschafft werden. Die Kosten muss die Stadt Kemnath voll übernehmen. Im zweiten Teil soll dann im Rahmen der Dorferneuerung überlegt werden, wie man den Silberbach in den Spielplatz mit einbinden kann.

Die Kinder und die Erwachsenen wählten für die erste Ausbaustufe eine Schaukelkombination aus Nestschaukel und Schaukeltau, des Weiteren eine Spielkombination aus Doppelrutsche mit Kletterwand, eine sogenannte Boulder-Wand. Sollte noch Platz übrig sein, gibt es eventuell noch eine Kleinkindschaukel. Unter den Spielgeräten wird aus Sicherheitsgründen als Fallschutz ein Rundkiesbett angebracht.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.