14.01.2021 - 10:42 Uhr
Lohma bei PleysteinOberpfalz

BRK verabschiedet Waldthurner Max Müllner

Max Müllner war ein sehr bekanntes Gesicht der BRK-Rettungswache Lohma und der Bereitschaft Vohenstrauß. Am Freitag ist sein letzter Arbeitstag. Nicht nur seine Kameraden werden den beliebten Mitstreiter vermissen, der in wenigen Wochen seinen 64. Geburtstag feiern kann.
von Elisabeth DobmayerProfil

Max Müllner aus Waldthurn, ein Rotkreuzmann mit großer Begeisterung, Idealismus, Verantwortungsbewusstsein und für keine Arbeit zu schade, geht nun nach fast 33 Dienstjahren beim BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt/WN bei der Rettungswache Lohma-Vohenstrauß in den Ruhestand. „Leider ist in Corona-Zeiten keine würdige Abschiedsfeier im großen Kreis seiner Kameradschaft möglich“, bedauert Rettungsstellenleiter Martin Putzer. „Unser Max war in all seinen Dienstjahren, Kollege, Kumpel, Vorbild und Freund zugleich und wurde von allen geschätzt und geliebt.“

Mit Müllner geht eine Ära zu Ende. Es war wohl eine Sternstunde bei der damaligen Rettungswache Vohenstrauß, als er von 1977 bis 1979 seinen Zivildienst leistete. Zu dieser Zeit wurde der hilfsbereite Waldthurner auch Ehrenamtlicher und Mitglied bei der Sanitätskolonne. Kein Rotkreuz-Gartenfest ohne den arbeitssamen Mann, der für die Logistik zuständig war und der auch immer einen flotten Spruch auf der Lippe hatte und zur allgemeinen Erheiterung unter seinen Kollegen beitrug. Unvergessen die Theaterstücke, in denen Müllner im Lehrsaal des Rotkreuzhauses bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen seine schauspielerischen Talente bewies.

Nach der Schulzeit absolvierte Müllner in seinem Heimatort eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und war anschließend bei der Baufirma Würschinger in Weiden als Vorarbeiter beschäftigt. Am 1. Oktober 1988 trat er eine hauptamtliche Stelle in der Rettungswache in Vohenstrauß an. Schon während seiner Zivildienstzeit ließ er sich zum Rettungsdiensthelfer ausbilden. 1982 folgte der Rettungssanitäter und im Herbst 1990 erhielt er die Urkunde zum Rettungsassistenten. Im November 2001 folgte die Ausbildung zum Einsatzleiter Rettungsdienst. Unvergessen sind auch die Hilfstransport nach Russland in die Ukraine nach Donezk, bei dem sich das BRK im Kreisverband jeweils mit vier Fahrzeugen engagierte. Müllners Arbeit wurde mit vielen Leistungsspangen, Treueehrungen und Verdienstorden gewürdigt.

Am Freitag wird Müllners letzter Arbeitstag bei der Rettungswache Lohma sein. Der Abschieds-Funkspruch, den sein langjähriger BRKGefährte Stefan Putzer in der Integrierten Leitstelle (ILS) Weiden an den beliebten Kameraden absetzen wird, lautet: „Ohne Plagen beginnt jetzt dein letzter Einsatz im Krankenwagen. Keinen Corona-Anzug musst du mehr tragen in all den kommenden Tagen. Daher ist es eine schöne Sache, dich zu verabschieden aus der Rettungswache. Geh nun ganz entspannt in deinen wohlverdienten Ruhestand.“

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