Am 21. Juli verstarb Reinhard Wittmann. Er wurde am 8. Juni 1959 als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Georg und Emilie Wittmann auf der Finstermühle geboren. Er wuchs in Lohma auf. Nach der Schulzeit machte Reinhard Wittmann beim „Wild Michl“ in Lohma eine Ausbildung als Bürokaufmann. Anschließend leistete er zwölf Jahre Dienst bei der Bundeswehr. In dieser Zeit schloss Reinhard Wittmann mit Irmgard Hirnet den Bund fürs Leben. 1990 wurde Sohn Christoph und 1992 Tochter Nicole geboren.
Nach der Dienstzeit bei der Bundeswehr war Reinhard Wittmann bis zu seinem Ruhestand als Beamter bei den Bayerischen Staatsforsten tätig. Sein ganzer Stolz war die Familie, besonders Ehefrau Irmgard, die ihn während seiner Krankheit immer unterstützte, im gleichen Maß aber auch seine Kinder, denen er ein gutes Fundament für das Leben mitgeben wollte. Die Jagd war immer ein fester Bestandteil im Leben Wittmanns. Bereits im Alter von 16 Jahren begann er, sich auf den Erwerb des Jagdscheines vorzubereiten. Solange es ihm möglich war, durchstreifte er sein Revier, das er sich über Jahrzehnte mit seinem Onkel Max Weig von der Finstermühle teilte. Viel Freude bereitete ihm auch die Ausbildung seiner Jagdhunde.
Zu seinen weiteren Hobbys zählte das Basteln mit Holz, das Radfahren mit dem E-Bike und das Lösen von Kreuzworträtseln. Viel Zeit verbrachte er auch in seinem Garten. Die Menschen in seiner Umgebung brachte Reinhard Wittmann oft mit seinem trockenen Humor zum Lachen. Nach länger Krankheit ist er am 21. Juli verstorben. So beschrieb Stadtpfarrer Pater Hans Ring des Leben des Verstorbenen in der Eucharistiefeier. Nachrufe sprachen auch Vertreter der Feuerwehr Lohma, des Schützenvereins Waldau, der Bayerischen Staatsforsten und des Bayerischen Jagdverbandes. Die Jagdhornbläser und der Musikverein Waidhaus gestalteten die Verabschiedung musikalisch.


















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