16.07.2018 - 07:31 Uhr
Oberpfalz

Ludwig Hofmaier verschätzt sich bei "Bares für Rares"

Er hatte immer schon eine Vorliebe für schnelle Sportwagen. Diesmal hatte der "Handstand-Lucki" bei Horst Lichters "Bares für Rares" beim Mercedes SL das Nachsehen.

von Autor HOUProfil

(hou) Einst flitzte der in Saal/Donau geborene und später einen Nachtclub in Steinberg bei Schwandorf betreibende Ludwig Hofmaier mit einem Maserati durch die Gegend. Jetzt aber hatte der unterdessen 76-Jährige das Nachsehen.

Ludwig Hofmaier, als "Handstand-Lucki" in Regensburg und weit darüber hinaus damals bekannt geworden, gehört seit Jahren zu den Antiquitätenhändlern, die in Horst Lichters Fernsehshow "Bares für Rares" auftreten. Der wortgewandte Ex-Diskotheken- und Nachtbarbesitzer war auch mit dabei, als Lichter seine beliebte Trödel-Sendung im ZDF-Abendprogramm präsentierte. Attraktiver Aufnahmeort war das Schloss Drachenburg bei Königswinter.

Plötzlich war Hofmaier entzückt. Denn da kam ein Arzt, der seinen großartig aussehenden Mercedes Benz 190 SL anbot. Das Fahrzeug mit Erstzulassung 1961 war einige Jahre davor auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und für den US-Markt von Daimler produziert worden. Ein wahres Prachtstück, trotz einiger kleiner Dellen im roten Lack. Der Sportwagen stach Ludwig Hofmaier ins Auge. Sofort signalisierte er: "Ich biete 35 000 Euro". Doch das entlockte dem Besitzer nur ein müdes Lächeln. Hofmaier blieb danach schweigsam. Er hörte nur noch zu, wie die Gebote stiegen. 95 000 Euro wollte die Antiquitätenhändlerin Susanne Schweiger zum Schluss geben. Doch der Daimler-Eigentümer mochte auch das nicht akzeptieren. Er beharrte auf "mindestens 100 000 Euro" und nahm schließlich sein Schmuckstück wieder mit. Obwohl es sein Sohn, ein Mann mit Gardemaß, nicht fahren mag.

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