Eigentlich sollte Ende Mai Baubeginn in Lückenrieth bei Leuchtenberg sein. Geplant waren Baumaßnahmen beginnend ab der Hammermühle auf 900 Meter zur Erneuerung der Wasserleiten. Dazu dann der Komplettausbau der Straße auf 650 Meter, davon 300 Meter innerhalb der Ortschaft plus neue Straßenbeleuchtungen. Die Kostenschätzung lag bei rund 1,3 Millionen Euro.
Nun musste Bürgermeister Anton Kappl mitteilen, dass diese Maßnahme mit der Teilerneuerung des Kanalnetzes und der neuen Brücke über den Wittschaubach ins Stocken geraten ist. Die Unterlagen für die Ausschreibung seien anfangs April fertig gewesen. Doch bei der Abklärung mit dem Fördergeber, der Regierung der Oberpfalz, tauchte eine Thematik auf, die das Projekt nun um mehrere Wochen verzögern wird. Von der Regierung wurde beanstandet, dass noch nicht klar ist, welches alternative Fundament die Brücke erhalten soll. Die Frage ist dabei, ob eine Pfählung gemacht werden muss, falls man auf kein tragfähiges Land unter der Brücke stoßen sollte. Um dies zu klären, ist ein erneutes Bodengutachten notwendig, das die Beschaffenheit des Brückenuntergrundes klärt. Das Gutachten wurde nun in Auftrag gegeben.
"Diese Verzögerung wird uns leider mehrere Wochen zurückwerfen", bedauert Bürgermeister Kappl. Der geplante Baubeginn Ende Mai fällt flach. Wann es nun wirklich losgeht, hängt vom Ergebnis dieser Untersuchung ab. Fest steht jedoch jetzt, dass die Baumaßnahme nicht mehr – wie beabsichtigt – im Jahr 2022 abgeschlossen werden kann. Sie wird sich definitiv bis Mitte des Jahres 2023 ziehen.













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