Luhe/Luhe-Wildenau
27.12.2020 - 10:34 Uhr

Anglerin bei Luhe aus Straßengraben gezogen

Eine 62-jährige Frau geht an Heiligabend Fischen. Doch am Ende hängt ihr Auto am Haken.

Das Auto der Anglerin ist in den Straßengraben gerutscht. Bild: Polizeiinspektion Weiden/exb
Das Auto der Anglerin ist in den Straßengraben gerutscht.

Am Heiligen Abend gegen 15 Uhr befand sich eine 62-Jährige aus dem Stadtgebiet Weiden beim Angeln an der Naab zwischen Pischeldorf und Luhe. Als sie ihr Hobby einstellte und den Nachhausweg antrat, fuhr sie mit ihrem Auto den Erdwall entlang der Naab in Richtung Luhe, heißt es im Bericht der Polizeiinspektion Weiden. Wegen des nassen Untergrunds kam der Kia ins Rutschen und geriet auf das nicht befestigte Bankett. Als die Fahrerin bemerkte, dass sich ihr Fahrzeug in Richtung der nahegelegenen Naab bewegte, versuchte sie anzuhalten und rückwärts dem Abhang zu entkommen. Das Manöver verschlechterte jedoch nur ihre Situation. Der Wagen geriet immer weiter in Schräglage und drohte den Abhang hinunter zu stürzen. Der hintere linke Reifen befand sich bereits vollständig in der Luft.

Im Fahrzeug sitzend verständigte die Fahrerin die Polizei. Diese konnte mit der Feuerwehr Pirk und einem Abschleppdienst die Frau zunächst aus ihrer misslichen Lage befreien und im Anschluss das Fahrzeug bergen. Die Bergung zog sich jedoch über mehrere Stunden hin, da die Unfallörtlichkeit wegen der eingesetzten Dunkelheit nur schwer ersichtlich war und die Rettungskräfte zudem mit der erschwerten Zufahrt zu kämpfen hatten. Am Auto entstand letztlich ein noch nicht konkret abschätzbarer Sachschaden in Höhe von rund 1500 Euro. Die Fahrerin blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Nach Abschluss der Bergung war die Frau sichtlich erleichtert, dass ihr Fahrzeug nicht das einzige war, das an diesem Nachmittag an Land gezogen wurde, ihre Ausbeute beim Angeln war allerdings nicht groß von Erfolg gekrönt.

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