Der herrenlose Rollator an einem Baggerweiher zwischen Unterwildenau und Luhe neben der Staatsstraße Richtung Wernberg veranlasste einen Spaziergänger, die Polizei zu informieren. Nach Auskunft von Polizeihauptkommissar Günther Burkhard von der Polizeiinspektion Neustadt/WN am Einsatzort ergab sich die Notwendigkeit, die Rettungskräfte zu alarmieren. Außerdem veranlasste die Polizei eine Überprüfung von Benutzern von Rollatoren aus dem Gemeindebereich von Luhe-Wildenau, soweit diese bekannt waren. Die Überprüfung erbrachte kein zweckdienliches Ergebnis.
Die Rettungskräfte suchten per Boot den Uferbereich des Weihers ab. Erschwerend wirkte sich aus, dass der Weiher zumindest noch im fraglichen Uferbereich mit einer Eisschicht überzogen war. Ein Rettungshubschrauber stand für einen Einsatz auf einer angrenzenden Wiese bereit. Die Kriminalpolizei nahm vom Rollator forensische Proben.
Am Nachmittag gab die Polizei Entwarnung. Es ergab sich kein Vermisstenfall, und Wasserretter fanden nichts. "Die Absuche war ohne Erfolg - Gott sei Dank, muss man sagen", erklärte Polizeihauptkommissar Franz Koller. "Gegenwärtig gehen wir von einem Fund aus." Es gebe mehrere denkbare Szenarien. Vieles spreche dafür, dass der Rollator bei einem Ausflug vergessen worden sei. Eine Person im Wasser wäre von den Einsatzkräften entdeckt worden.
Die Feuerwehr Oberwildenau war mit etwa 25 Aktiven, einem Boot und einer Wärmebildkamera im Einsatz. Kreisbrandrat Marco Saller war ebenso vor Ort wie Kreisbrandinspektor Martin List und Kreisbrandmeister Sebastian Hartl. Laut Integrierter Leitstelle Nordoberpfalz waren unter anderem Wasserwacht-Retter von den Ortsgruppen aus Weiherhammer, Neustadt/WN, Weiden und Hirschau alarmiert, zudem der technische Dienst des BRK, die Unterstützungsgruppe, eine Betreuungseinheit und ein Polizeihubschrauber.



















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