02.06.2019 - 15:17 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauOberpfalz

Marienlob in der Luher Pfarrkirche

„Schäi wor`s wida“, sagte eine Zuhörerin, als sie nach stehendem Applaus für das Mariensingen die Pfarrkirche verließ. Eine Stunde hatten das Trio „Z`sammg`stimmt“ und die Familienmusi Irlbacher zum Lob der Gottesmutter gesungen.

Gemeinsam mit der Familienmusi Irlbacher aus Nabburg gestaltet das Trio "Z`sammg`stimmt" in der Luher Pfarrkirche ein Marienlob, für das es stehenden Beifall gibt.
von Redaktion ONETZProfil

Neu war diesmal, dass auch die Zuhörer gesanglich mit einbezogen wurden, so gleich zu Beginn mit dem Lied „Maria, dich lieben“. Pfarrer Arnold Pirner betonte, dass im Wonnemonat Mai, wenn alles grüne und blühe, die Gottesmutter verehrt werde. Die „frohmachende Stunde“ solle auf dem Glaubens- und Lebensweg stärken.

Wie gewohnt harmonisch und mit klaren Stimmen trugen Resi Lorenz, Rita Gleißner – sie begleitete auch auf Zither und Gitarre – und Ulrike Schwab die Lieder vor. Als ob es ausgemacht gewesen wäre, flutete das goldene Licht der Abendsonne den Kirchenraum und den Marienaltar, als das Trio „Sie tragt an goldnen Mantel“ sang. Mit Zither, Harfe und Hackbrett sorgten Mutter Anita Irlbacher und ihre Töchter Sophie und Anna für Abwechslung und besondere Akzente. Gesanglich unterstützt durch Oma Barbara Lippert bei dem Lied „Da knie ich, Maria, vor Deinem Bild“.

Einen Glanzpunkt setzte das Luher Trio mit dem nicht einfachen, mehrstimmigen „Ave Maria“, das die drei Frauen bestens meisterten. Pfarrer Pirner sprach ein Gebet über die Schutzfrau Bayerns und zitierte Papst Franziskus, der Maria als Mutter und Königin der Schöpfung bezeichnete. Sie sorge sich um die verletzte Welt und möge auch den Menschen helfen, die Welt mit weisen Augen zu betrachten und achtsam mit Schöpfung und Natur umzugehen.

Zum Abschluss durfte das bekannte Lied der „Schwarzen Madonna“ nicht fehlen. Mit dem gemeinsam gesungenen „Leise sinkt der Abend nieder“ und stehendem Beifall endete das gut besuchte Marienlob, dem das Trio „Z`sammg`stimmt“ noch eine Zugabe anfügte.

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