25.09.2019 - 17:02 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauOberpfalz

Musik zum Bürgerfest in Luhe zu laut und zu teuer

Das Vereinskartell zog in seiner Sitzung Bilanz zum Bürgerfest. Es war ein tolles Fest, die Zusammenarbeit der Vereine klappte, aber die Musikauswahl war suboptimal. Hier muss nachgebessert werden.

Auch 2020 soll auf dem Luher Marktplatz wieder ein Bürgerfest stattfinden.
von Walter BeyerleinProfil

Die Kosten für die Rockband zum Auftakt des diesjährigen Bürgerfestes liegen dem Vereinskartell „schwer im Magen“. Die Mitglieder beschlossen, das Thema „Musik am Samstagabend“ in der Sitzung im Januar nochmals ausführlich zu besprechen. Am Dienstagabend wurde im Schützenheim Bilanz gezogen. Deutlich war herauszuhören, dass die Kosten für Musik und Gema-Gebühren trotz steigender Einnahmen in der Weinlaube, den Gewinn „auffressen“. Kassier Hans-Georg Birkmüller sieht deshalb die Notwendigkeit, die Getränkepreise etwas anzuheben.

Mit Musik unzufrieden

Hans Anzer gab Meinungen aus der Bevölkerung weiter, die an diesem Abend eine ruhigere Musik hören möchten. Ebenfalls bemerkt wurde, dass ältere Besucher wohl zum Fest kamen, aber auch gleich gingen. Kartellvorsitzender Enrico März sicherte zu, das Thema Musik in Verbindung mit der Erhöhung der Getränkepreise nochmals zu diskutieren. Er lobte die Musikauswahl vom Sonntagabend, die auch preislich den Vorstellungen des Kartells entsprochen habe.

Die Zusammenarbeit innerhalb des Kartells nannte März „einwandfrei“, die Zusammenarbeit der Vereine untereinander „super“.

Der Weißwurstverkauf am Sonntagvormittag verlief sehr positiv, die Einbindung der örtlichen Wirtshäuser sei eine Bereicherung für das Fest gewesen. Unabhängig davon, sagte März, müsse aber darauf geachtet werden, dass sich die Angebote nicht überschneiden.

Die Vertreter der am Bürgerfest teilnehmenden Vereine beurteilten aus ihrer Sicht die beiden Tage ebenfalls als höchst zufriedenstellend. Kritik wurde nur nochmals an der Musik vom Samstag geübt, die laut und teuer war.

Verkaufswagen wird umgebaut

Der Kartellvorsitzende wies noch darauf hin, dass die Sitzungsprotokolle im Sinne des Umweltschutzes nicht mehr in gedruckter Form, sondern per E-Mail zugeleitet werden. Er legte Fotos vor, die den Zustand im Vereinsstadel zeigen. Daraus sei für jeden zu erkennen, wohin ausgeliehene Geräte nach Gebrauch wieder abgelegt werden müssen. Als Neuanschaffung für das Jahr 2020 nannte Enrico März neue Lichterketten, diesmal mit LED. Ein Verkaufswagen, den der Vorsitzende gebraucht aber in Topzustand kostenlos erhalten hatte, soll umgebaut werden. Außerdem können eine „schnelle Geschirrspülmaschine“ und auch ein Grill eingebaut werden. Mit der Möglichkeit, Geschirr schnell zu reinigen, werde die Ausgabe von Getränken und Speisen mittels Pappbecher und Pappteller hinfällig. Die Kartellmitglieder stimmten dem Umbau des Verkaufswagens zu, die Kosten belaufen sich auf rund 4000 Euro.

Auch die Weichen für die Neuwahlen der Vorstandschaft im Jahr 2020 wurden gestellt. Enrico März erklärte sich wieder bereit, den Vorsitz zu übernehmen, außerdem das Amt des Schriftführers. Als 2. Vorsitzender wurde Johann Högler vorgeschlagen, das Amt des Kassiers übernimmt künftig Johannes Käs. Der bisherige Kassier Hans-Georg Birkmüller bleibt gemeinsam mit Hans Anzer Kassenprüfer.

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