30.01.2020 - 14:29 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauOberpfalz

Neue Ausrüstung für Luher Feuerwehr

Arbeiten an der Autobahn sind für die Einsatzkräfte immer gefährlich. Eine gute Absicherung des Einsatzorts ist daher unerlässlich. Dafür dass sich die Vorwarnung der Verkehrsteilnehmer verbessert, sorgt nun der Markt Luhe.

Bürgermeister Karl-Heinz Preißer (Zweiter von links) übergibt die neue Warntafel.
von Autor MLDProfil

Mit der Übergabe einer mobilen Vorwarntafel durch Bürgermeister Karl-Heinz Preißer ist hier ein großer Schritt für die Sicherheit getan. Die Feuerwehr Luhe besitzt seit 2000 einen "Verkehrssicherungsanhänger" – wie ihn auch die Autobahnmeisterei einsetzt – um die Einsatzstelle abzusichern. Bisher wurden in Abständen bis zu 800 Meter vor der Einsatzstelle als Vorwarnung drei große Warndreiecke am Standstreifen aufgestellt. Diese sind aber, gerade wenn viele Lastwagen unterwegs sind, oft für die Fahrer auf der Überholspur nur schwer zu sehen. Dies soll sich nun ändern. Die Tafel „FeuVis“ von Horizont wurde durch die Firma RDF-tec auf dem Dach des Mannschaftstransportwagens installiert und kann über eine Fernbedienung aufgeklappt werden. Durch die LED-Technik können verschiedene Symbole wie „Stau“, „Achtung“ und auch Texte wie „Unfall“ oder „Feuerwehr“ angezeigt werden. Künftig steht dieses Fahrzeug gute 800 Meter vor der Unfallstelle am Standstreifen und warnt die nachfolgenden Fahrzeuge weithin sichtbar vor dem Hindernis.

Kommandant Daniel Müller und sein Stellvertreter Tobias Schimetscheck dankten Marktrat und Bürgermeister für die unkomplizierte und zügige Beschaffung. Bei der Gelegenheit übergaben Vorsitzender Stefan Gläßer und Stellvertreter Thomas Schimetscheck auch gleich einige vom Verein beschaffte Ausrüstungsgegenstände an die aktive Truppe: Um gerade bei der Vielzahl an technischen Hilfeleistungen besser und effektiver arbeiten zu können, wurde ein kompletter Satz Akku-Werkzeuge des Herstellers "Milwaukee" beschafft. Dazu zählen neben Akkus und Ladegeräten ein Schlagschrauber, Säbelsäge, Trennschleifer, Kettensäge, Fräser und zwei Flutlichtstrahler. Gläßer merkte an, dass sich die Geräte bei den Großbränden in den vergangenen Monaten bereits bewährt hätten. Weitere Handwerkzeuge wie Pulaski-Axt und Gorgui-Tool komplettieren die bereits vorhandene Spezialausrüstung zur Wald- und Flächenbrandbekämpfung. Des weiteren wurden weitere so genannte Paratech-Stützen samt Zubehör beschafft. Der Verein investierte hier rund 7000 Euro in die Ausrüstung. Vorsitzender Gläßer dankte hier vor allem der Bevölkerung und den Gönnern und Sponsoren die durch ihre Spendenbereitschaft und Unterstützung, dies alles ermöglichen.

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