05.07.2019 - 09:44 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauOberpfalz

Pfarrwallfahrt nach Mariahilf

121 Pilger ziehen betend nach Amberg. Die Teilnehmer aus Luhe haben den längsten Weg und kommen nach neun Stunden Fußmarsch auf dem Mariahilfberg an.

33 Kilometer Fußmarsch nahmen die Pilger auf sich.
von Rita GleißnerProfil

Bei idealem Wallfahrtswetter brachen die ersten Pilger um 2 Uhr von Luhe nach Amberg auf, nachdem ihnen Pfarrer Arnold Pirner den Pilgersegen erteilt hatte. Weitere schlossen sich um 3 Uhr in Neudorf oder auf der Buchberghütte an, so dass sich ein stattlicher Zug von 121 Fußpilgern singend und betend zum Heiligtum der Muttergottes nach Mariahilf in Amberg bewegte. Pilgerführer Christoph Hösl hatte alles bestens organisiert und vorbereitet. Um 11 Uhr kam die Wallfahrergruppe nach 33 Kilometer Fußmarsch erschöpft, aber glücklich am Gnadenort an, wo sie von Pfarrer Arnold Pirner und einem Pater des Franziskaner-Klosters feierlich empfangen wurde. Der Kirchenchor St. Martin gestaltete die Pilgermesse eindrucksvoll mit der "Ettaler Liebfrauenmesse". Solistin Gertrud Werner sang das „Ave Maria“ zu Ehren der Gottesmutter. Pfarrer Pirner wandte sich in seiner Predigt an die Pilger, die zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Auto nach Amberg gekommen waren und die Kirche füllten: „Sie sind heute mit Ihren Sorgen und Anliegen zur Muttergottes nach Mariahilf gekommen, weil sie wissen: Hier, an diesem heiligen Ort, kann ich mich der Fürbitte der Gottesmutter anvertrauen; hier bin ich gut aufgehoben mit dem ,Päckchen', das ich zu tragen habe. Hier gehe ich nicht ohne Trost weg, denn: Maria hilft!“ In diesem Vertrauen könne man getröstet und gestärkt in den Alltag zurückkehren. Nach dem festlichen Gottesdienst kehrten die Pilger am Bergfest ein und ließen sich eine frische Maß und eine Brotzeit schmecken.

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