14.02.2019 - 13:45 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauOberpfalz

Seelsorgegemeinschaft besucht Israel

Auf die Spuren Jesu begab sich eine Gruppe der Seelsorgegemeinschaft: Die Pilger reisten ins Heilige Land.

Die Reisegruppe ist beeindruckt von der Wallfahrt ins Heilige Land.
von Rita GleißnerProfil

Tief beeindruckt kehrte die 50-köpfige Pilgergruppe der Seelsorgegemeinschaft am Sonntag kurz vor Mitternacht von der Wallfahrt ins Heilige Land zurück, die Pfarrer Arnold Pirner und Rita Gleißner mit dem Bayerischen Pilgerbüro bestens organisiert hatten. Am Montag zuvor ging es am frühen Morgen mit dem Bus zum Flughafen nach München. In Tel Aviv wartete Reiseleiter Hassan auf die Gruppe und brachte sie mit Busfahrer Ramsi zum ersten Quartier in Tiberias am See Genezareth. Am ersten Tag besuchten sie die heiligen Stätten rund um den See. Erste Station war Kapharnaum mit dem Haus des Petrus und der Synagoge, in der Jesus einst gepredigt hatte. Dann ging es auf den Berg der Seligpreisungen. Dort hatte Jesus einst in der Bergpredigt zu den Menschen gesprochen. An einem Freialtar mit Panoramablick feierte Pfarrer Arnold Pirner den ersten Gottesdienst mit den Pilgern. In Tabgha besuchte die Gruppe den Ort der wunderbaren Brotvermehrung mit den byzantinischen Mosaiken in der Kirche. Nicht weit davon entfernt besuchten die Pilger anschließend die Primatskapelle am Ufer des Sees mit dem Felsen, auf dem Jesus einst die Jünger mit Fisch und Brot erwartete. Eine Bootsfahrt auf dem recht stürmischen See rundete den ersten Tag ab.

Am Dienstag ging es nach Nazareth. Dort feierte die Gruppe einen Gottesdienst und besuchte anschließend die moderne Verkündigungsbasilika, wo einst der Engel Gabriel Maria erschienen war und ihr verkündet hatte, dass sie die Mutter Gottes werden sollte, sowie die Kirche des heiligen Josef über dem Haus, wo die heilige Familie gewohnt hatte. Auch die orthodoxe Kirche mit dem Brunnen, wo Maria einst Wasser geholt hatte, durfte nicht fehlen.

Am Nachmittag ging es weiter an die Mittelmeerküste auf den Berg Karmel. Von dort hatte man einen herrlichen Ausblick auf die prächtigen Bahai-Gärten, die moderne Großstadt mit ihrem riesigen Hafen und die Küstenlinie bis nach Akko. Die Pilger besuchten außerdem das Kloster auf dem Berg Karmel, in dem die Grotte zu sehen ist, wo einst der Prophet Elija lebte.

Weiter ging es durch das moderne und pulsierende Tel Aviv mit seinen futuristischen Wolkenkratzern hinauf nach Jerusalem. Für die nächsten vier Nächte bezog die Gruppe ihr Quartier in Betlehem.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der heiligen Stadt Jerusalem, in der die drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam aufeinandertreffen. Der Weg führte zunächst auf den Tempelberg mit der Klagemauer, der Al-Aqsa-Moschee und dem Felsendom mit seiner goldenen Kuppel. Dann ging es zum Ölberg hinüber, wo die Pilger die Himmelfahrts-Moschee und die Vater-Unser-Kirche besuchte und dann in der Kapelle „Dominus flevit“ einen Gottesdienst feierte. Höhepunkt des Tages war der Besuch der Grabeskirche, die sich gleich sechs christliche Konfessionen teilen.

Am Freitag folgte ein Ausflug in die Wüste Judäa. Weiter ging es nach Jericho, der ältesten besiedelten Stadt der Welt, einer grünen Oase mit prächtigen Palmen- und Obstplantagen.

Nicht fehlen durfte der Besuch am Toten Meer, dem mit 400 Meter unter dem Meeresspiegel am tiefsten gelegenen Punkt der Erde. Einige genossen ein Bad im sehr salzhaltigen Wasser und ließen sich entspannt auf dem Rücken treiben. Am Sonntag besuchten die Pilger die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

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