Luhe/Luhe-Wildenau
29.06.2026 - 21:13 Uhr

Tropische Klänge bei Open-Air ziehen Publikum an

Die Metro-Bigband begeistert beim "LuhKulTour"-Open-Air mit zeitlosen Swing-Melodien und energiegeladenen Soli. Trotz der Hitze tanzt das Publikum auf dem historischen Marktplatz zu „The Healer“ und mehr.

Trotz tropischer Temperaturen bot die Metro-Bigband aus Weiden ein tolles Konzert auf dem historischen Marktplatz in Luhe. Bild: Martina Witt
Trotz tropischer Temperaturen bot die Metro-Bigband aus Weiden ein tolles Konzert auf dem historischen Marktplatz in Luhe.

Nicht nur Instrumente haben Musiker beim Open-Air-Konzert von der "LuhKulTour" am Sonntagnachmittag ausgepackt, sondern auch Handtücher. Trotz tropischer Temperaturen unterhielt die 20-köpfige Metro-Bigband aus Weiden mit zeitlosen Swing-Melodien aus den 70ern viele Gäste bestens auf dem historischen Marktplatz.

Während am Nachmittag noch Gewitterböen Pavillons wegzuwehen drohten, hatte sich die Wettersituation zu Konzertbeginn um 18 Uhr wieder beruhigt. Mit viel Schwung legte die ehemalige Tanzband um Roland Riedlbauer dann auch gleich los. Fächer im Takt wedelnd, wippend mit Füssen und Finger auf Tischplatten trommelnd gingen die Zuhörer mit der Musik mit. Ob „The Healer“ von Peter Herbolzheimer, „Hay Burner“, „Fever“ oder „On the Sunny Side of the Street”, die immer mehr werdenden Gäste lauschten aufmerksam den Musikstücken. Viel zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben natürlich auch Bandmitglieder mit ihren Soloeinlagen, wie die Bläser (dafür gab es immer wieder Spontanbeifall) und Sängerin Ines Stumböck, die nicht nur mit ihrer Stimme beeindruckte. Sie verstand es auch galant und publikumsnah durch das Programm zu führen. Mit ihrer heiteren Art gelang es ihr, die Stimmung anzufeuern.

In Erinnerung an die guten alten Zeiten der Formation hatte "LuhKulTour" auch die Getränke angepasst. Es gab „Gambrinusbier“, wenn auch aus dem östlichen Nachbarland, roten Krimsekt und Longdrinks mit blauem Bols.

Mit Zugaben, zu denen schließlich auch getanzt wurde, verabschiedete sich nach zwei Stunden eine verschwitzte Metro Bigband, der dieser Auftritt wegen der Hitze schon einiges abverlangt hat, den sie aber dennoch mit Bravour und großer Spielfreude gemeistert hat.

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