03.05.2019 - 15:21 Uhr
Luhe/Luhe-WildenauOberpfalz

Wunden des Lebens heilen

Am „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ feiert die Pfarrei St. Martin in Luhe das Fest der Jubelkommunion. 30 Männer und Frauen sind der Einladung gefolgt.

Unter den Jubelkommunikanten bilden die 60-Jährigen die größte Gruppe.
von Rita GleißnerProfil

Die Jubilare versammelten sich am Kirchplatz, um mit Pfarrer Arnold Pirner und den Ministranten unter festlichem Orgelklang in das österlich geschmückte Gotteshaus einzuziehen. Der Kirchenchor St. Martin unter der Leitung von Ulrike Schwab, Organist Johann Spindler und Noah Käs an der Trompete gestalteten den Gottesdienst mit festlicher Musik.

Pfarrer Pirner freute sich, dass die Jubilare nach Luhe gekommen waren, um des Tages zu gedenken, an dem sie einst vor Jahrzehnten als Erstkommunionkinder mit Kerze und Gebetbuch in die Kirche eingezogen waren, um zum ersten Mal den Leib Christi in der heiligen Kommunion zu empfangen. Unter den Jubilaren bildeten die 60-Jährigen die stärkste Gruppe.

Pfarrer Pirner begrüßte auch die Kommunionkinder des Jahres 2019, denen beim Gottesdienst das liturgische Erstkommuniongewand überreicht wurde, das sie bei der Erstkommunionfeier am 26. Mai tragen dürfen. Es erinnere an die Taufe, in der das Leben mit Gott begonnen habe.

Dazu erhielten sie auch ein Umhängekreuz aus Olivenholz, das der Geistliche seinen Kommunionkindern aus dem Heiligen Land mitgebracht hatte.

In der Predigt zitierte Pfarrer Pirner Benediktinerpater Anselm Grün mit den Worten: „Auferstehung heißt Verwandlung unserer Wunden.“ Durch die Berührung der Wunden Jesu sei die persönliche Beziehung des zweifelnden Apostels Thomas zum Auferstandenen geheilt worden.

„Jesus will auch unsere Wunden und Verletzungen, die uns das Leben schwer machen und oft die Freude am Leben nehmen, mit der Kraft seiner Liebe verwandeln und heilen“, so der Geistliche.

Den Jubilaren wünschte Pirner, ihr Leben weiterhin aus dem Glauben an den auferstandenen Herrn zu gestalten und sich dabei immer wieder von Christus selbst im Brot des Lebens stärken zu lassen.

In den Fürbitten und im Hochgebet wurde besonders der verstorbenen Klassenkameraden, Lehrer und Priester der Jubilare gedacht.

An den Festgottesdienst schloss sich das gemeinsame Mittagessen im Gasthaus Tretter an, wo im Kreis der ehemaligen Klassenkameraden viele Erinnerungen an alte Zeiten ausgetauscht und aufgefrischt wurden.

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