19.09.2018 - 12:41 Uhr
Luhe-WildenauOberpfalz

Abschied vom Baron

Am Dienstagnachmittag wurde Franz Georg Döpper von Hirschberg auf dem Friedhof Luhe beigesetzt. Pfarrer Arnold Pirner ließ im Trauergottesdienst das Leben des 54-jährigen Verstorbenen noch einmal Revue passieren.

Franz Georg Döpper von Hirschberg ist im Friedhof Luhe beigesetzt. Seine Mutter, Freifrau Maria Katharina von Hirschberg (sitzend) nimmt mit den Vereinsabordnungen, Freunden und Bekannten Abschied vom Verstorbenen.
von Walter BeyerleinProfil

Der Tod des „Baron“ habe viele Menschen erschüttert, sagte der Geistliche. Die Geschichte Franz Georg Döpper von Hirschbergs werde mit dem Abschied nicht im Archiv der Vergangenheit abgelegt. Gott werde das Lebensbuch des Verstorbenen weiterschreiben. Den Trauerzug von der St.-Martins-Kirche zum Friedhof führte die Blaskapelle Oberwildenau, gefolgt von Oberwildenauer Vereinen und der Mutter des Verstorbenen, Freifrau Maria Katharina von Hirschberg.

Am offenen Grab verabschiedete sich Helmut Grünbauer als Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Oberwildenau von dem langjährigen Mitglied und großen Gönner. Josef Roth sprach den Nachruf für den Oberpfalzverein Luhe-Wildenau. Der Verstorbene trat dem Oberpfalzverein im Gründungsjahr 1999 bei und bot regelmäßig den Eicherlgarten beim Schloss für die Feste des Vereins an. Gerhard Kres verabschiedete sich namens der Arge Schlossfest, die im Schlosshof über dreißig Jahre lang die beliebten Feste feierten. In den Dank schloss Kres auch die Blaskapelle Oberwildenau ein, die von Hirschberg zu ihrem Ehrenmusiker ernannt hatte. Willi Hagler, Vorsitzender des SC Luhe-Wildenau, verabschiedete sich von einem langjährigen Mitglied. Der Verstorbene war im Juli 1985 dem Verein beigetreten. Josef Kres sprach den Nachruf für die Feuerwehr Oberwildenau, der Franz Georg Döpper von Hirschberg im März 1982 als aktives Mitglied beigetreten war. In das Gedenken schloss Josef Kres auch die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Oberwildenau mit ein. Dieser Gemeinschaft gehörte der Verstorbene seit über dreißig Jahren an. Mit dem Lied „Ich hatt´ einen Kameraden“ endete die Beisetzungszeremonie. Den Sarg begleiteten auch Mitglieder des Soldaten- und Kriegervereins Oberwildenau und der „Stammtisch Neumann“.

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