11.02.2020 - 13:29 Uhr
Luhe-WildenauOberpfalz

Julia Bayer will Politik der Offenheit

Transparenz, Ehrlichkeit und gemeinsam ohne parteipolitische Hürden für Luhe-Wildenau tätig sein. Das hat sich Julia Bayer auf die Fahne geschrieben. Nun stellt sich die Bürgermeisterkandidatin der SPD den Wählern vor.

SPD-Bürgermeisterkandidatin Julia Bayer nennt Transparenz und Offenheit bei ihrer Wahl und sieht auch eine parteiübergreifende Politik im Marktgemeinderat als Schlüssel für eine erfolgreiche Tätigkeit zum Wohl der Bürger.
von Walter BeyerleinProfil

SPD-Ortsvorsitzender Karl Hauser hieß im Schützenheim Luhe die Besucher willkommen. Der besonders Dank Hausers galt Julia Bayer, für die Bereitschaft, als Bürgermeisterkandidatin in den Wahlkampf zu gehen. Bei Gesprächen mit Bürgern jeden Alters, seien die Bitten hörbar, weiter zu kämpfen. Gleichzeitig werde von vielen aber auch bestätigt, dass die SPD mit ihrer Bürgermeisterkandidatin auf dem richtigen Weg sei. Das Gefühl, viele Bürger hinter sich zu haben, sei auch für Bayer in Gesprächen deutlich geworden, sagte der SPD-Vorsitzende.

Bürgermeisterkandidatin Julia Bayer stellte sich zunächst vor und hob ihren Geburtsort Luhe hervor. Seit ihrer Geburt habe sie sich mit Luhe in besonderer Weise verbunden gefühlt, betonte die Kandidatin. Nach über zehnjähriger Beschäftigung in der Arztpraxis Gewargis sei sie einem großen Bevölkerungskreis bekannt. Nach Beendigung dieser Tätigkeit habe sie mit Ehemann Tino das Pleysteiner Busunternehmen gegründet. Die dortige vielfältige und verantwortungsvolle Tätigkeit sowie die gewonnenen Erfahrungen wolle sie in das Amt des Bürgermeisters einbringen, sagte Bayer. „In Luhe bin ich dahoam“.

Als Hauptbeweggrund für das Amt zu kandidieren, sei der Bericht gewesen, dass die SPD-Luhe-Wildenau „am Ende“ sei. Sie wolle das Amt nicht als „politisches Sprungbrett“ nutzen, sondern sehe ihre Hauptaufgabe daran, für alle Bürger ohne Rücksicht auf den deren politischen Interessen da zu sein, sagte Bayer. In einer Gemeinde sei es wichtig, "dass alle an einem Strang ziehen und gemeinsam die richtigen Lösungen finden". Aus diesem Grund verzichte sie auch auf Unterstützung aus der „großen“ Politik, die ihr angeboten worden sei. Die Gemeinsamkeit mit den eigenen Kandidaten ergebe sich deutlich auch bei der Betrachtung des Wahlplakats, das nicht auf sie als Einzelperson abgestimmt sei, sagte Bayer unter dem Beifall der Besucher. Auch die Größe eines Plakates sei nicht wahlentscheidend, meinte die Bürgermeisterkandidatin und spielte damit auf die Größe eines Wahlplakats einer anderen Gruppierung an. Bürgermeister Karl-Heinz Preißer stimmte dem zu, weil gerade junge Menschen den Umweltschutzschutz prägen wollen.

Ausdrücklich lobte die Kandidatin die Arbeit von Bürgermeister Karl-Heinz Preißer, gerade mit Blick auf den enormen Zustrom von Gewerbebetrieben. Dazu passte auch die prompte Anmerkung Preissers: Er habe bereits den nächsten Gewerbetrieb aus Weiden „an der Angel“, dessen Namen er aber noch nicht nennen dürfe. Offen merkte er dagegen ergänzend an, dass sich auch Tino und Julia Bayer um eine Fläche für ihr Omnibusunternehmen bemüht haben.

„Ich kann Bürgermeisterin und ich will es auch werden“, sagte Julia Bayer. Nach einem kurzen Intermezzo, in dem sich die anderen Kandidaten vorstellten, beschrieb die Bürgermeisterkandidatin ihre Pläne und Ziele, die Marktgemeinde nachhaltig voranzutreiben. Dazu gehören laut der Kandidatin die weiteren Ansiedlungen von Gewerbebetrieben, aber auch von Einzelhändlern in Zusammenarbeit mit dem Gewerbekreis Luhe-Wildenau. Bayer liegt auch am Herzen, den Mitbürgern „Betreutes Wohnen“ am Ort zu ermöglichen. Zur Erhaltung der Lebensqualität und der Gemeinschaft in allen Ortsteilen sieht sie in der Unterstützung der Gastronomie durch den Markt Luhe-Wildenau eine wichtige Aufgabe, hebt aber im gleichen Atemzug auch die Sicherung und den weiteren Ausbau des Feuer- und Katastrophenschutzes hervor. Dabei verspricht die SPD-Kandidatin unbürokratische Hilfe. Grundsätzlich notwendig sei für das Erreichen aller Ziele und die Umsetzung aller Aufgaben eine solide Haushaltspolitik. Als oberstes Leitmotiv gilt für Julia Bayer dabei Transparenz und Offenheit.

SPD-Bürgermeisterkandidatin verlässt zur Vorstellung ihrer Ziele für den Markt Luhe-Wildenau auch mal das Rednerpult und sucht das direkte Gespräch mit Gästen und Listenkandidaten.
SPD-Bürgermeisterkandidatin Julia Bayer nennt Transparenz und Offenheit bei ihrer Wahl und sieht auch eine parteiübergreifende Politik im Marktgemeinderat als Schlüssel für eine erfolgreiche Tätigkeit zum Wohl der Bürger.
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