"Bei die andern" – grammatikalisch nicht einwandfrei, aber eindeutig für jedes Marktgemeinderatsmitglied war die Entscheidung für einen möglichen Standort für Windkraftanlagen. In der Realität schaut das so aus, dass der Markt Luhe-Wildenau nach der einstimmigen Entscheidung des Marktgemeinderats dem Regionalen Planungsverband Oberpfalz-Nord das Gebiet südlich des Ortsteiles Glaubenwies als möglichen Standort für Windkraftanlagen vorschlagen wird.
Knapp hinter der dortigen Gemeindegrenze sind auf dem Gebiet des Marktes Wernberg-Köblitz bereits drei Windkraftanlagen in der Vergangenheit errichtet worden, die von Bürgern aus Glaubenwies besser zur Kenntnis genommen werden als von den Bürgern des Marktes Wernberg-Köblitz, wie Bürgermeister Sebastian Hartl anmerkte.
Er erklärte, dass der Regionale Planungsverband Oberpfalz-Nord um Flächenvorschläge für eine mögliche Errichtung von Windkraftanlagen gebeten habe. "Das bedeute nicht, dass auf diesen Flächen auch tatsächlich Windkraftanlagen errichtet werden", betonte Hartl ausdrücklich. Ergänzend dazu zeigte der Bürgermeister auf einer Landkarte an der Leinwand die drei bestehenden Windkraftanlagen im Bereich des Marktes Wernberg-Köblitz, unmittelbar an der Gemeindegrenze zum Markt Luhe-Wildenau, im Bereich des Ortsteils Glaubenwies.
Die Benennung der Flächen erfolge auch ohne Berücksichtigung von Flurnummern oder Eigentumsverhältnissen. Die Frage an den Marktgemeinderat sei nur, ob dort grundsätzlich Windkrafträder aufgestellt werden könnten. Die gleiche Fragestellung Hartls bezog sich auch auf eine weitere Fläche im Bereich "Hohe Straße – Oedhof", westlich des Ortsteiles Neudorf.
Roland Rauch (CSU) plädierte namens seiner Fraktion für den Bereich Glaubenwies. Christopher Mayer (SPD) stimmte diesem Vorschlag zu. Günther Weiß (CWU) beurteilte beide Vorschläge Hartl "als gut". Im Laufe der ruhigen Aussprache erhielt dann die Örtlichkeit mit ihrer Beschreibung "Bei die andern", schlicht das Gebiet südlich des Ortsteiles Glaubenwies den Vorzug, was der Marktgemeinderat mit seiner einstimmigen Entscheidung auch bestätigte.



















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