Überraschend viele Besucher waren zum Jakobigottesdienst vergangenen Freitag nach Bruck am Hammer/Brod nad Tichou gekommen. Darunter waren auch Menschen, die ihre Wurzeln in Bruck haben. Laut Mitteilung war der älteste Teilnehmer Roland Mühlbauer (92 Jahre), der von seiner Tochter und Enkelin zum Heimatfest begleitet wurde.
Drei Priester zelebrierten die Messe, Hauptzelebrant und Prediger war Pater Klaus Kniffki vom Missionshaus St. Peter in Tirschenreuth. Unterstützt wurde er vom Planer Pfarrer und Hausherr Jiri Majkov sowie dem Ruhestandsgeistlichen Klaus Öhrlein. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch das Plößberger Quartett "Corona" unter der Leitung von Florian Löw, dem Leiter des Tirschenreuther Gemeinschaftschores. Margarethe Buchner und Ingrid Leser trugen die Fürbitten vor.
Für alle Gottesdienstbesucher gab es beim Eintritt in die Kirche eine angenehme Überraschung. Als Ersatz für die verschwundenen Bilddrucke in den Seitenaltären gibt es nun farbenfrohe Gemälde des Planer Künstlers Jan Knap.
Nach dem Festgottesdienst gingen alle mit den Priestern zum Friedhof, wo das Totengedenken und die Gräbersegnung stattfanden. Dann ging es zum gemütlichen Beisammensein in das ehemalige Gasthaus Frank, das heute ein Gemeindehaus ist. Die Bürger von Brod nad Tichou, voran Bürgermeister Eric Mara, hatten eingeladen zum Essen. Schnitzel und Geschnetzeltes sowie Kaffee und Kolatschen waren vorbereitet. Kreisheimatpflegerin Ingrid Leser aus Bärnau bedankte sich für die Gastfreundschaft. Ihr Dank galt auch der Familie Sicha, die sich der Kirche stets annehme und dafür sorge, dass das sakrale Gebäude eine lebendige Kirche bleibe. Zudem kümmere sich die Familie auch um Verhandlungen mit den Behörden, wenn es etwa um Zuschüsse geht wie etwa für die Renovierung der Altarfiguren oder der neuen Gemälde in den Seitenaltären.














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