Ab dem Schuljahr 2026/27 hat jedes Grundschulkind Anspruch auf eine Mittagsbetreuung. Anfangs war das Interesse an einer Mittagsbetreuung für die Grundschulkinder sehr groß. Zehn Kinder, sagt Geschäftsleiter Bernhard Brunner in der Marktgemeinderatssitzung am vergangenen Montagabend, haben Interesse daran bekundet. Mittlerweile habe sich die Zahl der Interessenten jedoch drastisch nach unten bewegt. Lediglich ein Kind, so Brunner, zeige Interesse an der Mittagsbetreuung, die die Grundschule ab dem kommenden Jahr anbiete.
Trotz alledem muss die Gemeinde eine Änderungssatzung zur Gebührensatzung beschließen. Bis zu zwei Stunden tägliche Mittagsbetreuung kosten im Monat 55 Euro. Für bis zu drei Stunden werden 66 Euro und für vier Stunden werden 74 Euro monatlich verlangt. Einstimmig billigte der Marktgemeinderat diesen Beschluss.
Bauantrag mit "Bau-Turbo"
Ebenso einstimmig wurden zwei Bauanträge befürwortet. Zum einen der Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Poppenreuth. Im März lag für diesen Neubau schon eine Bauvoranfrage vor. Bürgermeister Franz Schöner verwies darauf, dass für diesen Bauantrag erstmals in der Marktgemeinde der „Bau-Turbo“ infrage kommen würde. Dieser Ansicht war auch das gemeindliche Gremium.
Des Weiteren informierte der Bürgermeister das Gremium darüber, dass ein geänderter Bauantrag für den Neubau einer Einliegerwohnung mit Carport und Garage, das in Großkonreuth entstehen soll, vom Landratsamt genehmigt wurde. Der ursprüngliche erste Plan wurde bereits 2025 eingereicht.
Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 8. Juni gab Bürgermeister Franz Schöner bekannt, dass der „Aufwärmteich“ für den Griesbacher Badeweiher für zehn Jahre an den Höchstbietenden verpachtet worden sei. Schöner betonte aber, dass der Pachtvertrag nur dann zustande komme, wenn der Pächter im Besitz eines gültigen Fischereischeins sei. Des Weiteren teilte er mit, dass für das Einwohnermeldeamt ein Signaturtablett für verschiedene Anträge sowie für die „E-Akte“ angeschafft werde. Dadurch erhöhe sich der Service für die Bürger, zudem könnten die Mitarbeiter effizienter arbeiten. In den kommenden Jahren werden diese Tablets ohnehin zum Pflichtbestandteil der Einwohnermeldeämter werden. Die Kosten belaufen sich auf circa 2750 Euro.
Kläranlagenpumpe war defekt
Schöner gab ferner bekannt, dass die Rücklaufschlammpumpe der Kläranlage Großkonreuth defekt gewesen sei. Eine Reparatur sei teurer als eine Neuanschaffung geworden. Wegen der Dringlichkeit, so Schöner, habe er den Kauf einer neuen Pumpe in Auftrag gegeben. Die Kosten für die neue Pumpe belaufen sich auf 4505,34 Euro. Die Umstellung auf die neuen Funkwasserzähler im Gemeindebereich verzögert sich. Denn die beauftragte Firma, so Schöner, könne wegen eines Produktionsfehlers in diesem Jahr keine Funkzähler ausliefern. Die Umstellung werde deshalb voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfolgen. Ohne Zahlen zu nennen, gab Bürgermeister Schöner aus der nichtöffentlichen Sitzung noch bekannt, dass eine Anpassung des Vertrages mit der ESKA zur Schulkinderbeförderung wegen der hohen Dieselpreise erfolgt sei.













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