11.08.2019 - 12:12 Uhr
MähringOberpfalz

Stets von Gott geführt

„Es war die Freude zu Christus“, erinnert sich Jaime-Pasqual Hannig an seine Entscheidung für den Priesterberuf. Bei der Nachprimiz beschreibt er sich als Hirte, der für die anderen da sein will.

Nachprimiz feierte der gebürtige Falkenberger Neupriester Jaime-Pasqual Hannig (links) auf Einladung des Mährigner Pfarrers Armin Maierhofer in der Pfarrei St. Katharina.
von Konrad RosnerProfil

Nachprimiz feierte am Freitag in der Mähringer Pfarrkirche St. Katharina der gebürtige Falkenberger Jaime-Pasqual Hannig. Er habe die Einladung von Pfarrer Armin Maierhofer mit Freude angenommen, betonte der Neupriester.

In seiner Predigt ging der Hannig auf sein bisheriges Leben ein. Mit 17 habe es ihn in die Großstadt, nach München, verschlagen, um dort als Krankenpfleger zu arbeiten. Das Leben in München habe ihn begeistert, doch im Laufe der Zeit sei er immer unzufriedener geworden. Durch Zufall sei er zu einer hauptamtliche Mesnerstelle gekommen, die er annahm. Bei dieser Arbeit habe er erkannt, „ich lebe wieder. Es war die Freude zur Jesus Christus“. Er habe nach einigen Jahren erkannt, „ja, ich will mehr“. Er holte sein Abitur nach und begann im Anschluss daran, Theologie zu studieren. Dass er einmal Priester werden würde, habe er da als noch nicht gedacht. Gott habe ihn aber stets geführt und ihn mit vielen gläubigen Menschen zusammengebracht, deren Fröhlichkeit in angesteckt habe.

Mit Anfang 30 fasste er sich ein Herz, und habe sich in einem Priesterseminar angemeldet. Ihm sei sofort bewusst worden, „ja, das ist es“. Dennoch, bis zur Priesterweihe sei es noch ein langer und weiter, „aber ein schöner Weg“ gewesen, so Hannig. Der Priester, so der Neupriester, habe die Aufgabe ein guter Hirte zu sein, deshalb habe er auch keine Familie, „denn ein guter Hirte ist für die anderen da“. Im Alltag sei es wichtig, dem Glauben auch Taten folgen zu lassen. Christlichkeit und Nächstenliebe seien wichtig, dazu gehöre auch, dem anderen mal ein gutes Wort zu geben. So dankte er im Gottesdienst auch den Ministranten für ihren Dienst, in einer Zeit, wo sie eigentlich Ferien hätten. Zum Abschluss seiner Predigt sagte er an die Gläubigen gewandt, „beten sie für mich, so wie ich für euch bete. Denn wir haben seine Zusage, dass er uns nie verlassen wird“. Am Ende des Gottesdienstes spendete Hannig feierlich seinen Primizsegen, ehe im Anschluss daran, die Gläubigen auch den Einzelsegen erhalten konnten. Sein erste Kaplanstelle wird er übrigens am 1. September in Wolfratshausen antreten.

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