Ein zweiter Fluchtweg am Badehaus Maiersreuth

Die Tektur an sich war kein Anlass für eine Diskussion im Marktrat Bad Neualbenreuth. Doch dann brachte Erwin Löw ein anderes Thema ins Spiel. Es ging darum, welche Heizung eingebaut wird.

Ein Abbruchbagger leistet am Schulhaus in Maiersreuth ganze Arbeit. Jetzt wurde im Marktrat ein neuer zweiter Fluchtweg, nach dem erarbeiteten Brandschutzkonzept, genehmigt.
von Josef RosnerProfil

Einstimmig genehmigte der Marktrat den Bauantrag der Marktgemeinde, bezüglich des Umbaus und der Modernisierung des Schulhauses – das ehemalige Badehaus – in Maiersreuth. Es soll bekanntlich zu einem Künstlerdomizil umgebaut werden.

Bürgermeister Klaus Meyer informierte die Räte. „Der Bauantrag ist ja bereits gestellt, es handelt sich heute um einen Tekturplan." Als markanteste Änderung nannte der Gemeindechef den Anbau eines zweiten Fluchtwegs in Richtung Gaststätte „Wiesental“, im Rahmen des erstellten Brandschutzkonzepts.

Architekt Karlheinz Beer hatte an den Vorplanungen Änderungen vorgeschlagen. Deshalb sei eine neue Baugenehmigung nötig. Im Marktrat selber war der Punkt deshalb schnell abgehakt. Lediglich Erwin Löw (CSU-CWG) störte sich daran, dass eine Gasheizung eingebaut werden soll.

Löw sprach sich für eine andere Form der Heizung aus und forderte den Einsatz erneuerbaren Energien, auch um die Wertschöpfung in der Region zu belassen.

Bürgermeister Klaus Meyer sagte, über die Heizung an sich sei noch nichts entschieden. Die Anregung von Löw wollte Meyer aber mit aufnehmen.

Das ehemalige Schulhaus in Maiersreuth wird umgebaut und modernisiert, Bauherr ist die Marktgemeinde selber. Aktuell laufen die Abbrucharbeiten.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.