(knh) Übersichtlich aufgestellt waren Traktoren aus der Nachkriegszeit von damaligen Herstellern wie Allgäuer, MF, Kramer, Fendt, Deutz, Schlüter, MAN und Holder mit Einachsmotor. Ebenso bestaunenswert waren die Maschinen, mit denen die Bauern jahrelang gearbeitet haben.
Die Verantwortlichen des Vereins "Alt's Glump" machten sich die sich die Mühe, jede einzelne Maschine auf dem Feld vorzuführen, damit die Besucher nachvollziehen konnten, wie die Bauern vor noch wenigen Jahrzehnten arbeiten mussten. An der Strohschneidemaschine übten sich mehrere Kinder. „Wenn nicht genügend Heu verfügbar war, mischte der Bauer das kleingeschnittene Stroh unter das Heu und bot es den Kühen zum Fressen an. So wurde das Futter gestreckt, auch wenn es für die Kühe nicht sehr appetitanregend war“, erzählte ein Mitglied.
Mit der Kreissäge wurden Holzstämme in Stücke geschnitten, und mit der Hackmaschine machte man sich sein eigenes Brennholz. Mit Pflug, Egge, Grupper und Kultivierer wurde der Boden bearbeitet. Die Erdäpfelsortiermaschine war sehr nützlich bei der Kartoffelernte. Standmotoren, Dreschmaschine und Strohpresse kamen nach der Kornernte zum Einsatz.
Die jüngeren Kinder vergnügten sich beim Dreschfest in der Strohhüpfburg. Für die Erwachsenen gab es ein Weißwurstfrühstück, Grillspezialitäten, Brezen, Käse und Getränke. Das Fest war bis in die Abendstunden gut besucht.













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