12.08.2019 - 10:06 Uhr
MantelOberpfalz

Brieftaubenverein "Treu zur Heimat" feiert 80-jähriges Jubiläum

Die Brieftaubenfreunde feiern den Achtzigsten ihres Clubs im Vereinslokal „Hallermichl“. Vorsitzender Karl Staufer erklärt, was es mit dem Namen „Treu zur Heimat“ auf sich hat.

Der Brieftaubenverein "Treu zur Heimat" feiert vereinsintern das 80-jährige Jubiläum. An der Spitze steht Karl Staufer (Mitte). Bürgermeister Richard Kammerer (links) gratuliert.
von Eva SeifriedProfil

„Treu zur Heimat, hier bin ich verbunden, verwurzelt, hier soll was entstehen, hier bin ich gerne, hier bleibe ich, hier wird zusammengehalten“, all das drücke das Leitwort aus. Bei der Gründungsversammlung 1939 trafen sich die zehn Taubenzüchter Anton König, Christian Keil, Hans Pröls, Johann Schmid, Josef Hartwig, Georg Janner, Michael Schmiedl, Albert Mittermeier, Josef Meindl und Siegfred Bertelshofer. Gründungsname war allerdings damals „Treu zur Ostmark“, Vorsitzender war Anton König.

Damals war die Haltung von Brieftauben durch das Brieftaubengesetz vom 1. Oktober 1938 streng geregelt. Der Vierteljahresbeitrag für einen Erwachsenen betrug 1,50 Reichsmark. Vorsitzender König ist am 22. Juli 1943 im Krieg gefallen. Zuvor schrieb er seinem Bruder Hans mit der Bitte, den Verein fortzuführen, sollte er nicht überleben. Hans König erfüllte die Bitte, aber wegen der Kriegswirren ruhte der Verein ab 1944.

Am 1. September 1947 trafen sich dann zwölf Mitglieder zur Wiedergründung. Der Name hieß fortan „Treu zur Heimat“.

Besonders in den 70er und 80er Jahren waren die Züchter erfolgreich. Auch nach Rückschlägen geben die Züchter nicht auf. Sie wollen wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Derzeit wird der Verein von Karl Staufer geführt, Stellvertreter ist Gerhard Hartwig.

Bei der Jubiläumsfeier gab es viele Fotos zu bestaunen, auch aus der Geschichte. Bürgermeister Richard Kammerer lobte die Züchter für ihren Einsatz für die Tiere, der zeimlich zeitaufwändig sei. „Ihr bringt euch ins Manteler Vereinsleben ein und unterstützt auch immer das Bürgerfest. Nicht die Größe eines Vereines ist wichtig, sondern seine Qualität. Spenden gab es vom Vereinskartell und vom Markt Mantel.

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