04.02.2020 - 14:25 Uhr
MantelOberpfalz

Etwas andere Faschingssause

Funk und Soul treffen auf lustige Narren. Und das passt: Die elfköpfige Weidener Band „Soul Station” und der Hammerleser Faschingsverein begeistern das Publikum in der TSG-Halle.

Die Weidener Band „Soul Station No. 10“ sorgt am Samstag in der Turnhalle der TSG Mantel-Weiherhammer in Mantel für eine glamouröse „70er-Party-Nacht“.
von Autor LSTProfil

Eine etwas andere Faschingsparty hatte Michael Dausch, Chef der Turnhalle der TSG Mantel-Weiherhammer im Vorfeld versprochen. Und er hielt Wort: Denn am Samstag begeisterte nicht nur die elfköpfige Weidener Band „Soul Station“ das Publikum, sondern auch der Hammerleser Faschingsverein.

Dass „Soul Station No. 10” ungemein viel Spaß an der „zweitschönsten Nebensache der Welt – der Musik“ hat, ist hinlänglich bekannt. Das stellte die Band schon bei vielen Auftritten in der Region eindrucksvoll unter Beweis. Aber was die elf Freizeit-Blueser am Samstagabend in der sehr gut gefüllten TSG-Halle boten, war wieder eine ganz andere Hausnummer.

Fast vier Stunden lang präsentierte die Band nämlich ungemein leidenschaftlich Blues, Rock’n‘Roll und Soul – und alles echt handgemacht. „Die Leute tanzten und feierten“, freute sich Dausch. „Funk, Soul and Rock’n’Roll“ lautete das Motto. Die Musiker, größtenteils alte Bekannte aus der lokalen Musikszene, hatten sich 2016 mit dem gemeinsamen und ehrgeizigen Ziel zusammengefunden, gute und handgemachte Livemusik auf die Bühne zu bringen, was ihnen in Mantel einmal mehr bestens gelang.

Egal ob „I Feel Good“, „Funky Music“, „Ain´t Nobody“, „Why Did You Do It“, „Gimme Some Lovin“, „Brick House“ oder „Superstition“ – durch die Arrangements von Sänger und Frontman Andreas Doerfler, den Sängerinnen Katinka Dittrich und Stefanie Derdon, Wolfgang Charanza an den Tasten, Peter Trepl und Thomas Baldauf (beide Saxophon), Herbert Krieglsteiner (Trompete), Günter Hagn und Jürgen Klären (beide Gitarre), Stefan Faltenbacher (Bass) und Thomas Egginger (Schlagzeug) entstand eine interessante und abwechslungsreiche Mischung. Ein musikalisches Feuerwerk voller Spaß und Freude. Die Songs wurden aufgrund der großen Besetzung auf eigene Weise interpretiert und rissen so das Publikum mit einem musikalischen Feuerwerk zum Grooven und Tanzen mit. Klar, dass „Soul Station No. 10“ erst nach einigen Zugaben von der Bühne durfte.

Für einen speziellen Augen- und Ohrenschmaus sorgte an diesem Abend schließlich auch noch der Hammerleser Faschingsverein. Mit den Auftritten des Prinzenpaares Diana I. und Andreas II., der Prinzengarde, des Männerballetts und der Showtanzgruppe wurde die heiße Disco-Nacht erst Recht zu einem kurzweiligen Abend.

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