23.06.2020 - 13:29 Uhr
MantelOberpfalz

Feuerwehr Mantel hofft auf Neubau oder Erweiterung

Die Feuerwehr Mantel braucht dringend mehr Platz. Doch bevor entschieden wird, ob eine Erweiterung oder ein Neubau besser sind, soll eine Bestandsanalyse mit Kreisbrandrat Marco Saller erfolgen.

Erweitern oder neu bauen? Dieses Fragen soll eine Analyse klären. Die Zukunft des Feuerwehrhauses Mantel ist Thema im Marktrat.
von Eva SeifriedProfil

Ein Punkt auf der Tagesordnung war die Erweiterung oder ein Neubau des Feuerwehrhauses. Diesen Antrag hatte Siegfried Janner (CSU) gestellt. Er war bis vor kurzem noch Kommandant der Feuerwehr. Wie Janner erklärte, weist das Gebäude einige Mängel auf, viele Richtlinien im Feuerlöschwesen hätten sich geändert. Die Platzverhältnisse verlangten eine Erweiterung. Der Markt Mantel habe aber auch Anspruch auf finanzielle Mittel.

CSU-Fraktionssprecher Stephan Oetzinger unterstützte den Vorschlag Janners, eine Analyse des Gebäudes und der Fahrzeuge zu machen. Danach könne man entscheiden, ob Renovierung, Erweiterung oder Neubau erforderlich sei. Daniele Fuhrmann von der SPD vertrat die Meinung, dass die Feuerwehr bekommen solle, was sie braucht. Stefan Lippik (FWG) war gegen einen zu schnellen Neubau, ohne zu wissen, was in Sachen Fahrzeuge auf Feuerwehr und Gemeinde zukomme. Das Gremium kam zu dem Ergebnis, dass in Zusammenarbeit mit Kreisbrandrat Marco Saller eine Schutzbereichs- und eine Fahrzeugbedarfsanalyse erstellt werden soll. Danach könne man in die Planung einsteigen. Auf Vorschlag von Sitzungsleiter Richard Kammerer wurde der Antrag zurückgestellt.

Bauanträge

Die CSU-Fraktion hatte vorgeschlagen, ab Januar 2020 ein Ratsinformationssystem einzuführen. Laut Oetzinger werde damit mehr Transparenz geschaffen. Manfred Klier von der SPD unterstützte den Antrag. Er wurde einstimmig genehmigt. Einstimmig wurde auch die Änderung des Bebauungsplanes an der Hüttener Straße beschlossen. Es ging um die Festsetzung eines Mindestabstands und das Maß der baulichen Nutzung. Als stellvertretender Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses wurde Friedrich Janner von der FWG bestellt. Genehmigt wurde der Bauantrag von Werner Blendl auf Erweiterung eines bestehenden Carports.

Sitzungsleiter Kammerer gab bekannt, dass auf dem Kinderspielplatz in der Dr.-Martin-Luther-Straße Trimmgeräte für Senioren im Wert von 8200 Euro aufgestellt werden sollen. Die Mittel sind im Haushalt bereits hinterlegt, Die Lieferung soll in der Kalenderwoche 31 eintrefen. Stephan Oetzinger hatte angeregt, bei der Einmündung nach Steinfels eine Ergänzung der wegweisenden Beschilderung vorzunehmen. 200 bis 250 Meter vor der Einmündung soll ein großformatiges Schild auf die Einmündung hinwiewisen. Einige Straßenbankette wurden gemäht, der Rasen im Friedhof wird in den nächsten Tagen gemäht. Am Containerplatz beim Feuerwehrhaus wurden unrechtmäßig Säcke mit Bauschutt abgelegt. Wer etwas beobachtet hat soll sich bitte im Rathaus melden.

Ferienbetreuung im Kindergarten

Kammerer kündigte an, dass in der nächsten Sitzung ein Antrag der CSU-Fraktion behandelt wird, in dem es um die Aussetzung der üblichen Schließzeiten und die Ferienbetreuung im Kinderhaus geht. Viele Eltern mussten wegen der Corona-Zeit Urlaub nehmen, um die Kinder zu betreuen. Mit Pfarrer Thomas Kohlhepp wurde schon gesprochen. Auf alle Fälle soll die Betreuung sichergestellt werden, wenn Eltern keinen Urlaub mehr haben.

Sechs Räte gehen

Mantel

Kammerer kündigte noch an, dass vom Zweckverband Wasserversorgung in den nächsten Tagen Ablesekarten verteilt werden, hier muss der Zählerstand zum 1. Juli 2020 eingetragen werden, damit am Jahresende mit der richtigen Mehrwertsteuer abgerechnet werden könne. Manfred Klier regte an, den Rasen beim Kriegerdenkmal zu mähen, außerden stehe das Kreuz schief. Stefan Lippik frage nach dem Sachstand des Netto-Neubaus. Hier findet in der nächsten Woche die Vermessung statt. Netto und Tankstelle sollen wegen Baulärm zusammen gebaut werden. Für das bisherige Netto-Gebäude wird ein Nachmieter gesucht.

Wildes Parken

Lippik hatte auch Bedenken wegen der Mobiltoiletten am Badeweiher. Laut Kammerer werden diese regelmäßig ausgetauscht und durch gereinigte ersetzt. Außerdem bemängelte er das wilde Parken, das den Landwirten Ärger bereite. Hier schlug Siegfried Janner von der CSU vor, öfter die Polizei zu alarmieren. Laut Janner Friedrich, selbst Landwirt, würden Flaschen in die Wiesen geworfen werden. Außerdem regte er an, bei der Firma Saglik eine Bushaltestelle einzurichten, und dazu noch eine Straßenlaterne.

Hermann Schröder (AfD) fragte nach der Möglichkeit mehr Parkplätze zu schaffen. Dies sei aber wegen Privatgrund nicht möglich, so Kammerer. Andrea Bertelshofer (SPD) regte an, den Platz, wo sich die Urnenröhren am Friedhof befinden, zu bepflanzen und zu gestalten oder die Gräber mit Kieselsteinen zu umgeben. Wie dritter Bürgermeister Johann Gurdan (CSU) ausführte soll der Platz der Urnensäulen pflegeleicht sein und auch Platz für anonyme Gräber bieten.

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