Mantel
27.12.2024 - 11:55 Uhr
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Feuerwehr und Wasserwacht retten Schwan und Reh am zweiten Weihnachtsfeiertag

Die Feuerwehren Oberwildenau und Mantel mussten am zweiten Weihnachtsfeiertag einen Schwan und ein Reh in Not retten. Die Tiere blieben unversehrt. So liefen die ungewöhnlichen Einsätze ab.

Gegen 14 Uhr begann am zweiten Weihnachtsfeiertag einen tierischer Einsatz für die Feuerwehr Oberwildenau. Ein Schwan war auf einem Weiher in der Nähe von Oberwildenau am Eis auf der Wasseroberfläche festgefroren. Deswegen machten sich die Einsatzkräfte mit ihrem Boot auf den Weg. "Der Schwan war circa zehn bis fünfzehn Meter weg vom Ufer", berichtet der Kommandant der Feuerwehr Oberwildenau Johannes Kres.

Mit einer Axt und einem Einreißhaken brach die Feuerwehr die Eisfläche am Ufer des Gewässers auf, um das Boot ins Wasser zu lassen. Drei Mann waren an Bord. Wie Kres berichtet, zogen die Helfer das Tier mithilfe eines Netzes zu sich ins Boot und brachten es ans Ufer. "Im angrenzenden Acker wurde der Schwan dann in die Freiheit entlassen", sagt der Kommandant weiter. Der Vogel sei augenscheinlich auch fit gewesen, nachdem er sich vom ersten Schock erholt hatte. Bei dem Einsatz, der etwa zwei Stunden dauerte, waren ungefähr 15 Mann vor Ort, darunter auch die Wasserwacht, wie Stepan Krauß von der ILS mitteilt.

Rehrettung in Mantel

Auch die Feuerwehr Mantel musste zu einer Tierrettung am zweiten Weihnachtsfeiertag ausrücken. "Uns wurde gemeldet, dass sich ein Reh mitten auf einem Weiher befindet", sagt der Kommandant der Manteler Feuerwehr, Timo Krauss. Als die Einsatzkräfte am Mantler Badeweiher ankamen, hatte sich das Tier schon selbstständig ans Ufer gerettet.

Dennoch hatten die Einsatzkräfte den örtlichen Jagdpächter hinzugezogen. "Das Reh humpelte", erklärt Krauss. Der Jagdpächter konnte keine größere Verletzung erkennen. Deswegen sollte das Tier in den Wald zurückgetrieben werden. "Die Straße musste kurz gesperrt werden. Die Rettungskräfte wollten sichergehen, dass das Reh nicht auf die Straße flüchtet und weder sich noch Autofahrer gefährdet", berichtet Krauß von der ILS. Das Reh flüchtete tatsächlich in den Wald.

Der Einsatz war nach 30 Minuten erledigt. "Wir waren mit zwei Fahrzeugen und einem Schlauchboot mit 15 Mann vor Ort. Außerdem waren die Wasserwacht Weiherhammer und die Feuerwehr Weiden mit dabei", informiert Kommandant Krauss.

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