Maria wurde im Schwarzwald in Schapbach, das jetzt mit Bad Rippoldsau zusammengeschlossen wurde, geboren. Wolfhard wurde in Ostpreußen geboren, musste fliehen, kam nach Dänemark und landete dann, nach einem Aufenthalt in England, in der Pfalz. Der Diplomingenieur lernte dort die Krankenschwester kennen und am 12. April 1969 war im Heimatort der Braut Hochzeit.
Das alte Bauernhaus sei schön geschmückt gewesen und er habe seine Braut auslösen müssen, erzählte der Jubelbräutigam. „An unserem Hochzeitstag hat es gestürmt und geschneit. Ein ähnliches Wetter hatten wir auch nun an der goldenen Hochzeit“, erzählen die beiden. 1970 wurde Sohn Uwe geboren und 1974 Sohn Rüdiger. 1975 baute das Paar ein Eigenheim in Mantel. Wolfhard Erling war berufsbedingt in die Oberpfalz gezogen. Er arbeitete bei Hueck & Cie, später bei BHS. Maria Erling arbeitete in der Kinderklinik in Weiden. Eine Radierung ihres elterlichen Hofs von Maria und eine Kuckucksuhr im Esszimmer erinnern an die Schwarzwälder Heimat.
Die Hobbys des Paares sind die Gartenarbeit und die Besuche der vier Enkelkinder. Die Erlings kümmern sich zudem um die Blumentröge des Oberpfälzer Waldvereins im Ort. Der Jubelbräutigam war einige Jahre Kirchenpfleger der Katholischen Pfarrei, seine Frau übt zusammen mit weiteren drei Damen das Amt der Mesnerin aus. Sie spielt zudem gerne Zither. Das Ehejubiläum verbrachte das Paar am Freitag in Regensburg.
Am Samstag gab es zu Hause Kaffee und Kuchen, und Bürgermeister Richard Kammerer gratulierte zur goldenen Hochzeit. Vor 50 Jahre hatte das das Paar die Hochzeitsreise nach Jugoslawien mit einem VW Käfer angetreten. Im Juni gehen die Erlings nun auf goldene Hochzeitsreise. Sie machen eine Donaukreuzfahrt von Passau bis ans Schwarze Meer.













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