Mantel
25.10.2018 - 15:58 Uhr

Künftig ein hauptberuflicher Bürgermeister

Der künftige Chef im Rathaus in Mantel wird nicht mehr ehrenamtlich tätig sein. Wer der neue Bürgermeister sein wird, entscheidet sich wohl erst Anfang 2019.

Stephan Oetzinger ist der letzte ehrenamtliche Bürgermeister im Markt Mantel. Bild: Gabi Schönberger
Stephan Oetzinger ist der letzte ehrenamtliche Bürgermeister im Markt Mantel.

Nach der Wahl von Stephan Oetzinger in den Landtag und seinem Rücktritt als Bürgermeister fiebern die Manteler schon auf die Neuwahl hin. "Ein Termin steht noch nicht fest", sagt Claudia Prößl, Pressesprecherin des Landratsamts. Die Kreisbehörde legt fest, wann die Manteler ihr neues Gemeindeoberhaupt bestimmen. Laut Wahlgesetz muss der Urnengang innerhalb von 90 Tagen stattfinden. Letztmöglicher Termin ist Sonntag, 3. Februar 2019.

Am Freitag, 2. November, trifft sich der Markt zu einer außerordentlichen Sitzung. Es ist die letzte unter der Leitung Oetzingers. Wichtigster Punkt ist dessen Entlassungsverfügung, die dann am nächsten Tag rechtskräftig wird. Somit läuft die Amtszeit des 34-Jährigen am 4. November, 24 Uhr, ab. Ab 5. November wird Vize-Bürgermeisterin Rita Steiner die Amtsgeschäfte führen. Eine wichtige Entscheidung hat der Markt bereits am Dienstag getroffen. Oetzinger schlug vor, der künftige Bürgermeister soll nicht mehr ehrenamtlich tätig, sondern Beamter auf Zeit sein. Diese Regelung sei zeitgemäß und für eine Kommune der Größe Mantels unabdingbar. Sämtliche Fraktionssprecher signalisierten Zustimmung, da die Vorteile überwögen und auch die Arbeitszeit eingefordert werden könne.

Einstimmig beschloss das Gremium die entsprechende Änderung der Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts. Die neue Satzung gilt ab 25. Oktober. Inzwischen läuft bei den Parteien die Suche nach den Kandidaten. Fest steht bisher nur, dass die CSU wohl den 45-jährigen Vereinskartellvorsitzenden Richard Kammerer ins Rennen schicken wird. Auch die Freien Wähler wollen nun doch auch einen Bewerber aufstellen. Laut Fraktionssprecher Franz Sperl soll schon in der kommenden Woche im Vorstand die Entscheidung fallen, wer dies sein wird. Und auch die SPD fühlt sich beflügelt, mit einem eigenen Aspiranten anzutreten. "Wir sind auf der Suche, es gibt aber noch keinen Namen", verrät Vorsitzende Andrea Bertelshofer.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.