02.09.2021 - 12:12 Uhr
MantelOberpfalz

Manteler Altbürgermeister Josef Wittmann feiert 75. Geburtstag.

Über zahlreiche Gratulanten freute sich Altbürgermeister Josef Wittmann (Dritter von rechts an seinem 75. Geburtstag. Unter anderem waren Ulrike Schiller (rechts) und Christoph Müller (Dritter von links) von der CSU gekommen, Bürgermeister Richard Kammerer (Zweiter von links) gratulierte ebenso wie MdL Stephan Oetzinger (Zweiter von rechts). Der Jubilar lebt mit Sohn Johannes (links) und dessen Familie im eigenen Haus.
von Eva SeifriedProfil

Altbürgermeister Josef Wittmann feierte den 75. Geburtstag. „Jetzt geht’s an die nächsten 25 Jahre,“ sagte der Jubilar mit einem Augenzwinkern, und nahm damit den 100. Geburtstag ins Visier. Seine Gratulanten empfing Wittmann den ganzen Tag über im heimischen Garten.

Bürgermeister Richard Kammerer hob besonders die Verdienste Wittmanns um den Markt hervor. Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger gratulierte als ehemaliger Stellvertreter Wittmanns und dessen Nachfolger als Rathauschef.

„Schön ist es, wenn man in einer guten Nachbarschaft leben kann und auch bei den Vereinen noch gerne gesehen wird,“ meinte Wittmann gerührt von der Vielzahl der Gratulanten.

So gaben sich unter anderem Vertreter der CSU, des Siedlerbundes, des Imkereivereins, des Kegelklubs „Alle Neune“, vom FC-Bayern-Stammtisch, der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft, des Rauchclubs, des VfB-Fördervereins, des Brieftaubenvereins, der Katholischen Kirchengemeinde sowie der Kolpingfamilie ein Stelldichein.

In der Tat ist die Liste von Wittmanns Engagement, der am 31. August 1946 in einem Bauernhof in Ottenrieth geboren wurde lang: Seit dem er in Mantel mit seiner Frau gebaut hatte, sie ist bereits 2002 gestorben, engagierte sich Wittmann im Vereinsleben. Er war unter anderem Vorsitzender des Rauchclubs und des Vereinskartells sowie über beinahe 40 Jahre an der Spitze des Siedlerbundes, dessen Leitung er vor zwei Jahren an Sohn Johannes übergeben hat.

1984 begann er sein politisches Engagement: zunächst zwei Jahre als Marktgemeinderat, dann als Kassenverwalter in der Marktverwaltung bis er schließlich 1996 von den Mantelern zum Bürgermeister gewählt wurde. Ein Amt, das er knapp 16 Jahre bis zu seinem gesundheitlichen Ausscheiden 2012 bekleidet hatte. „Eine spannende, aber auch anstrengende Zeit,“ sagt Wittmann rückblickend. Ab 2000 war Wittmann auch Vorsitzender des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Gemeinden Mantel und Weiherhammer und realisierte mit großem Einsatz den Neubau des Hochbehälters. Die Interessen des Marktes vertrat er zudem über 18 Jahre als Mitglied des Neustädter Kreistags und brachte sein Fachwissen als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Regensburg ein.

Gewürdigt wurden die Verdienste des 75-Jährigen auf vielfältige Art: Neben dem Titel Altbürgermeister verlieh ihm der Markt die Bürgermedaille, des Weiteren ist er Träger der Bundesverdienstmedaille sowie der Bayerischen Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze. Daneben ist er in vielen Vereinen der Marktgemeinde Ehrenmitglied.

Der nach wie vor gesellige Altbürgermeister hat in der Coronazeit Sudoku und Kreuzworträtzel für sich entdeckt.

Besondere Freude bereitet Wittmann seine Familie und die acht Enkelkinder, sowie der Garten im Schützenweg, den er mit seiner Gerlinde, Sohn Johannes und Schwiegertochter Kathrin pflegt.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.