Bei der letzten Sitzung des Marktgemeinderats mussten einige Zuhörer mit Stehplätzen Vorlieb nehmen. Einstimmig genehmigte der Rat den Neubau eines Milchviehstalls mit Jungviehseite, Kälberstall, Güllebehälter sowie eines Ortes für Begegnung und Bildung in Rupprechtsreuth. Auch die Baumaßnahmen für den Umbau des Horts in der Grundschule wurden einstimmig beschlossen. Bürgermeister Richard Kammerer zeigte auf einem Plan, welche Räume der Hort bisher nutzt und welche dazukommen.
In der Verbandsversammlung des Zweckverbands zur Wasserversorgung sind folgende Vertreter benannt: für die CSU Christoph Müller mit Stellvertreter Harald Gößl, für die Bürgerliste Christoph Fellner (Mathias Kohl), für die FWG Hans Reil (Herbert Steiner), für die AfD Hermann Schröder (Markus Gräf) und für die SPD Manfred Wurzer (Franziska Göppl). In der Verbandsversammlung des Zweckverbands zur Planung, Errichtung und Unterhaltung einer gemeinschaftlichen Kläranlage mit Weiherhammer ist der Erste Bürgermeister als Verbandsrat vorgesehen; bei Verhinderung übernimmt sein Stellvertreter. Außerdem ist für die CSU Christoph Müller als Verbandsrat benannt, sein Stellvertreter ist Reinhold Meier von der Bürgerliste.
Der Markt Mantel hat ferner den Bayerischen Versorgungsverband ermächtigt und beauftragt, für alle Beschäftigten mit beamtenrechtlichen Versorgungsrechten die ruhegehaltfähigen Zeiten festzustellen. Dies betrifft alle nach Soll- und Kannvorschriften anrechenbaren Vordienstzeiten. Der Verband soll dies selbstständig und im größtmöglichen Umfang tun, sofern sich diese Vordienstzeiten positiv auf das Ruhegehalt auswirken.
Bürgermeister Richard Kammerer gab eine Eilentscheidung für die Vorbereitung des Breitbandausbaus im Ossangerweg bekannt. Die Firma Sommer legte ein zusätzliches Angebot mit Kosten von 45.454 Euro vor. Der bestehende Gesamtauftrag beträgt 1.222.956 Euro brutto. Laut Bürgermeister habe die Beauftragung der Leistungen kurzfristig erfolgen müssen, um den laufenden Bauablauf nicht zu beeinträchtigen.
Max Heindl von der Bürgerliste gefiel das nicht. „Das hätte längst mit ausgeschrieben werden können“, meinte er. In Zukunft wünsche er sich mit der Bürgerliste keine derartigen Nachträge mehr. Heindl mahnte an, dass sämtliche Hausanschlüsse für den Glasfaseranschluss mit durchzuführen seien.
Zweiter Bürgermeister Friedrich Janner von der FWG erklärte, alles sei in Ordnung gewesen. Eine Abstimmung war nicht erforderlich.














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