08.04.2020 - 13:17 Uhr
MantelOberpfalz

Mitglieder des Fördervereins sitzen an der Nähmaschine

Näherinnen aus dem Vorstand nähten 150 wiederverwertbare Mund- und Nasenmasken und übergaben sie an die Marktgemeinde. Mantel gibt es noch weitere Aktionen in der Coronakrise.

Renate Puckschamel (links) und Sabine Pröls (rechts) übergaben an stellvertretende Bürgermeisterin Rita Steiner 150 Mund- und Nasenmasken. Bürgermeister Richard Kammerer will diese allen in Mantel ehrenamtlich tätigen Helfern zur Verfügung stellen.
von Eva SeifriedProfil

Auf Initiative von Vorsitzenden Harald Puckschamel und seiner Frau Renate halfen einige Damen de s Vorstands des Fördervereins St.-Moritz-Kirche am Wochenende beim Nähen der Mund-und Nasenmasken. In mehreren Stunden entstanden 150 wiederverwendbare Schutze aus Baumwolle, versehen mit Gummibändern. Sichtlich gerührt nahm stellvertretende Bürgermeisterin Rita Steiner die Lieferung durch die beiden Näherinnen entgegen.

Nach Information von Bürgermeister Richard Kammerer sollen damit alle ehrenamtlichen Helfer ausgestattet werden. Der Förderverein dankte allen, die Material zur Verfügung gestellt haben. Vor und nach der Benutzung müssen die Schutzmasken in mindestens 60 Grad heißem Wasser gewaschen werden. Eine Einlage aus einem Papiertaschentuch oder ähnlichem im Schutz bremst eine zu schnelle Durchfeuchtung. Neben der Maskennäherei gibt es in Mantel noch weitere Projekte in der Coronakrise wie einen Einkaufsdienst für ältere und behinderte Menschen. Eine örtliche Metzgerei hat die Kinder aufgefordert, als Mutmacher Regenbogen zu malen. Diese Bilder werden im Schaufenster ausgestellt und die Kinder erhalten Süßigkeiten als Belohnung.

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