07.04.2019 - 14:56 Uhr
MantelOberpfalz

SPD macht mit bewährter Führung weiter

Vorsitzende Andrea Bertelshofer (SPD) und Traudl Ucles (AsF) machen weiter. Die Mitglieder bestätigen sie in der Jahreshauptversammlung in ihren Ämtern.

Andrea Bertelshofer (sitzend, Zweite von rechts) steht weiterhin an der SPD-Spitze mit Stellvertreterin Daniela Fuhrmann (sitzend, rechts) und Bernhard Weigl (hinten, rechts) Die AsF führt weiter Traudl Ucles (sitzend, Zweite von links). Kreisvorsitzender Günter Stich (hinten, links) erzählt von den Problemen des Landkreises.
von Eva SeifriedProfil

Die bewährte Führungsriege der SPD macht weiter. Vorsitzende bleibt Andrea Bertelshofer, ihre Stellvertreter sind Martin Bodensteiner, Daniela Fuhrmann und Bernhard Weigl. Die Kasse führt weiterhin Silvia Klier, Schriftführerin ist Franziska Göppl, um das Organisatorische kümmert sich Peter Servus, Bildungsbeauftragter blieb Manfred Klier, Seniorenbeauftragte Ingrid Zwerenz.

Die AsF führt weiter Traudl Ucles und als Beisitzer unterstützen Uli Kreß, Alfrd Schaller und Manfred Wurzer die Vorstandsriege. Die Kasse prüfen Herman Staufer und Rainer Staufer. Delegierte für die Unterbezirkskonferenz sind Daniela Fuhrmann und Franziska Göppl, Delegierte für den Kreisverband Daniela Fuhrmann, Gudrun Horch und Franziska Göppl und zur Aufstellungskonferenz für die Kommunalwahlen 2020 fahren Daniela Fuhrmann, Franziska Göppl und Manfred Wurzer.

Vorsitzende Andrea Bertelshofer ist stolz auf 60 Mitglieder, 27 Frauen, 33 Männer. Sie blickte auf die Veranstaltungen wie Vereinsempfang, Hüttenaufenthalt, Familienfest, Fackelwanderung, Zoiglabend und verschiedene Ortsbegehungen zurück. Sie bedauerte, dass die CSU bei der Wahl zum dritten Bürgermeister wieder bewiesen habe wie "machtgierig" sie sei und der SPD mit Manfred Klier den dritten Bürgermeisterposten nicht zugestanden habe, das sei in anderen Orten durchaus üblich. Kassenführerin Silvia Klier konnte ein solides Plus erwirtschaften.

Reisefreudig sind die SPD-Frauen mit Hamburg-Fahrt, Reise nach San Remo, Fahrt nach Leipzig, Besichtigung der Kirche am Netzaberg. In diesem Jahr geht es nach Berlin und Kopenhagen und im Dezember nach Salzburg. Erfolgreich ist auch immer die Fahrradbörse der SPD-Damen.

Aus dem Marktrat berichtete Fuhrmann vom Drama um das Gasthaus "Zur Post". "Unsere bayerische Staatsregierung hat es zu verantworten, dass die Haidenaabbrücke so vergammeln konnte. Die SPD besteht auf einem Konzept zur Ortskernsanierung." Im Haushalt seien Gelder für die Planung der Sanierung der Mehrzweckhalle und für den Bauhofneubau bereitgestellt. Die Sozialdemokraten wollen Ideen sammeln für die Gestaltung des Marktplatzes und sich um betreutes Wohnen kümmern. "Wir sind als Markträte gewählt worden, um den Ort voranzubringen, ohne Parteipolitik", sagte Fuhrmann. "Viele Themen sind in den letzten Jahren liegen geblieben".

Hier hakte Klier ein, dass er bereits 2010 Bürgermeister Josef Wittmann gefragt habe, was mit der Haidenaabbrücke passiert und es hieße "wir sind nicht zuständig. "Da sind die letzten 10 Jahre verpennt worden". Klier reklamierte auch, dass unter Bürgermeister Stephan Oetzinger in Mantel am allerwenigsten von allen Bürgermeistern passiert sei. "Oetzinger hat auch verschlafen, dass Schlossäcker I zügig vermarktet wurde."

Vorsitzende Bertelshofer lud bereits zum Sommerfest am 27. Juli ein, es wird wieder eine Bergwanderung stattfinden und monatliche Stammtische geben und die Nominierungsversammlung für die Kommunalwahl ist am 11. Oktober 2019.

Günter Stich, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Bürgermeister aus Floß, erzählte von seit 2014 enormen Steigerungen der Steuereinnahmen. "Wir sind eine Boom-Region geworden mit High-Tech-Standorten". "Im Tourismus ging es auch vorwärts". "Wir sind "NEW" sei ein Markenzeichen. Wichtig sei auch der öffentliche Personen-Nahverkehr mit einem Sozialticket. Mobilität bezeichnete er als Eckpfeiler des Lebens, auch für Personen ohne Auto. Die Kliniken AG mache viel Sorgen. Von den 105 Millionen Euro des Kreishaushaltes zahlen 44 Millionen die Kommunen. "Die regenerative Energiewende muss gestartet werden", war eine weitere Forderung von Stich. Klier fragte wieder einmal nach einem Verkehrsverbund des Landkreises mit der Stadt Nürnberg. Das liege momentan auf Eis, aber Stich werde nochmal nachfragen.

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