19.07.2019 - 14:54 Uhr
MantelOberpfalz

"Ich spiele nicht mit Feuer"

Die Kleinen im Kinderhaus St. Elisabeth wissen Bescheid. Seit die Feuerwehr drei tage zur Brandschutzerziehung bei ihnen war, sind sie bei dem Thema kleine Profis.

Keine Angst mehr vor einem "Feuerwehrmann" hatten die Kleinen im Kinderhaus St. Elisabeth, weil sie ja gelernt haben, welche Ausrüstung ein Feuerwehrmann hat und was die Floriansjünger bei einem Einsatz so alles anziehen müssen.
von Eva SeifriedProfil

Die Brandschutzerzieher Anita Günther, Laura Janner, Magdalena Peyerl, Kristina Rottenberg, Stefan Lippik und Timo Krauß der Feuerwehr Mantel waren mit den Handpuppen, Feuerwehrmann Fix sowie den Kindern Flip und Flapsi, drei Tage zu Gast im Kinderhaus St. Elisabeth. In sieben Gruppen und vier Altersstufen nahmen sie den Buben und Mädchen auf spielerische Weise die Angst vor dem Feuerwehrmann und bringen ihnen bei, wie gefährlich Feuer ist. Zudem lernen die Kleinen, wie man einen Notruf absetzt.

Beim Thema „gutes und schlechtes Feuer" und richtigen Verhalten, wenn es brennt, zeigte sich, dass die Erzieherinnen im Vorfeld der schon fleißig mit den Kindern Bücher gelesen und über die Feuerwehr gesprochen hatten. Die Kinder belehrten so manches Mal Flip und Flapsi, die nicht immer alles richtig machten. Eines der wichtigsten Lernziele der Brandschutzerzieher war, dass Kinder niemals selbst mit Feuer spielen dürfen, ohne dass ein Erwachsener dabei ist.

Wohin der Rauch steigt, und dass man im Ernstfall nach draußen krabbelt, demonstrierten die Kinder nach Auspusten der Kerze mit Feuerwehrmann Timo Krauß. Auf die Frage ob sie denn zurückdürfen, um ihre Spielsachen zu holen, kam ein lautes „Nein, das macht die Feuerwehr“.

Bei den Minis und in der Kinderkrippe ist es immer eine Herausforderung, den Kindern etwas die Angst vor dem Feuerwehrmann zu nehmen. Durch Zeigen der verschiedenen Ausrüstungsgegenstände sowie Anfassen und Fühlen werden auch die Kleinsten mutig, so dass es kein Problem war, als der Feuerwehrmann Stück für Stück seine Schutzkleidung anzog.

Zum Abschluss der Brandschutzerziehung gab es eine Übung. Nach Auslösen des Hausalarms begaben sich alle Kinder ruhig nach hinten in den Garten, während kurz danach die Feuerwehr mit Tatütata vorfuhr und eine Schlauchleitung in den Garten legte. Die Feuerwehrmänner und -frauen erhielten für ihren Einsatz Beifall.

Eine Übung, bei der sich die Kinder nach dem Hausalarm mit den Erzieherinnen geordnet ins Freie begaben und die Ankunft der Feuerwehr abwarteten , schloss die Brandschutzerziehung der Manteler Feuerwehr im Kinderhaus St. Elisabeth ab.
Eine Übung, bei der sich die Kinder nach dem Hausalarm mit den Erzieherinnen geordnet ins Freie begaben und die Ankunft der Feuerwehr abwarteten , schloss die Brandschutzerziehung der Manteler Feuerwehr im Kinderhaus St. Elisabeth ab.

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