Mantel
19.10.2023 - 17:45 Uhr

Taizè-Abendgebet nur bei Kerzenlicht in St. Moritz Mantel

Jedes Jahr gibt es entweder in St. Moritz oder in der evangelischen Kirche ein Taizè- oder ein Friedensgebet. Am Sonntag fand es in der Moritzkirche statt. Das Gotteshaus war ausschließlich mit Kerzenlicht erhellt. Rote Strahler tauchten die Figuren in warmes Licht und ein Birkenkreuz umrahmt mit Teelichtern zog die Aufmerksamkeit der Besucher in den Altarraum.

Vom Förderverein St. Moritz lasen Renate Puckschamel und Melanie Grasser Texte und von der evangelischen Kirchengemeinde Elke Wiesner und Rosi Uschold. Es ging um die Hoffnung, den Anker des Lebens. "Wenn wir die Hoffnung nicht aufgeben, heißt das nicht, dass wir die Augen vor der Realität des Lebens verschließen.“ Die Pfarrer Robert Amandu und Andreas Ruhs gestalteten die Andacht mit und erteilten am Schluss den Segen. Die Lesung ging auf den Spruch ein: Wenn ihr mich suchet, werdet ihr mich finden. Harald Puckschamel, Vorsitzender des Fördervereins dankte de Beteiligten für ihr Engagement.

Musikalisch begleitete das Duo „Raureif“ mit Gisela Reil und Ulrike Reil die Taizè-Lieder mit Hackbrett, Gitarre und Gesang. Unter anderem erklangen „Laudate omnes gentes“ oder „Dona nobis pacem“ sowie „Meine Hoffnung, meine Freude“. Pfarrer Andreas Ruhs ging auf die Bewegung von Frère Roger in Taizè ein. Abschließend gab es die Bitte, dass Jesus für die kommenden dunklen Tage Licht in die Herzen bringe. Mit dem Kanon "Magnificat" zogen die Gläubigen singend aus der Kirche.

Harald Puckschamel lud die Besucher zum nächsten Konzert, das der Förderverein veranstaltet. Die Gesangsgruppe „Chordisono“ wird am zweiten Adventssonntag um 17 Uhr das Konzert gestalten. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen der Moritzkirche zugute.

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