Die Proben der Theatergruppe „Noofrösch“ gehen in die heiße Phase. „Amore Mio“ oder „Kann denn Liebe Sünde sein“ ist die diesjährige hochdeutsche Komödie in drei Akten von Ute Tretter-Schlicker, nachbearbeitet von Frank Borchardt. Wie immer gibt es Irrungen und Wirrungen. Gunther ist ein Mann im besten Alter, den seine Schwester Traudl ab und zu aus der Ruhe bringt. Rosa, Gunthers Verlobte, zeigt im Zusammenhang mit Joe, einem Frauenhelden, eine gewisse Unsicherheit. Maria, eine Freundin von Traudl, weiß über alles und jeden Bescheid und führt ein schwarzes „Sündenbüchlein“. Doch auch, wenn sie äußerlich bieder wirkt, kann sie es ordentlich krachen lassen.
Ruchloser Frauenverführer
Das Schauspielerteam wird durch Pfarrer Kurt Ehrmann ergänzt, einen sehr gepflegten Mann, der eine Haushälterin sucht und diesen Posten eventuell mit zwei Damen besetzen möchte. Es stellen sich viele Fragen: Kann Traudl noch Vorsitzende des Clubs der „enthaltsamen Jungfrauen“ bleiben? Was geschieht in einer Nacht, in der Maria überfallen wird? Wer ist der rücksichtlose Frauenverführer? Kann ein Stripper manches aufklären? Ist ein Happy End in Sicht? Diese Fragen klären sich für die Zuschauer bei den Aufführungen. In diesem Jahr spielen Manfred Kraus, Gabriela Reißer, Carmen Stubenvoll, Alfons Lebegern, Heribert Ficker, Karina Pröß und Bernd Bösl. Das Stück spielt in einer gemütlichen Kneipe mit einem Stammtisch.
Frank Borchardt führt Regie. Evi Lebegern ist als Souffleuse dabei. Anja Kraus und ihr Team kümmern sich um die Verpflegung und Getränke, während Doris Borchardt an der Kasse sitzt. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Volksbank-Raiffeisenbank Mantel und an der Abendkasse.
Am 18. April geht's los
Die Aufführungen finden in der TSG-Turnhalle in Mantel, Turnhallesiedlung 6, statt: am Samstag, 18. April, um 19.30 Uhr; Sonntag, 19. April, um 18.30 Uhr; Freitag, 24. April, und Samstag, 25. April, um 19.30 Uhr; die letzte Vorstellung beginnt am Sonntag, 26. April, wieder um 18.30 Uhr. Die Akteure proben seit Januar einmal wöchentlich und nun zweimal die Woche. Die teilweise sehr umfangreichen Texte müssen auswendig gelernt werden – das ist nicht einfach. „Das prägt sich aber am besten immer bei den laufenden Proben ein“, sagt Heribert Ficker, einer der Akteure.













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