17.04.2019 - 12:28 Uhr
MantelOberpfalz

Varroamilbe immer resistenter

Die Varroamilbe ist nach wie vor bestimmendes Thema bei den Imkern. In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Hauptmann“ berichtete Elke Hackbarth von neuen Statistiken und neue Behandlungsmethoden.

von Eva SeifriedProfil

Leider gebe es für die Behandlungsmittel die Zuschüsse von EU und Landkreis nicht mehr. Die Varroamilbe wurde 1977 eingeschleppt, werde zunehmend aggressiver und resistenter. Die Imker sollten ihre Völker aber erst ab einer bestimmten Schadensschwelle behandeln.

Laut Hackbarth gebe es im Internet auch das sogenannte Varroa-Wetter, was nicht so einfach zu handhaben sei. Denn bei der Behandlung mit Ameisensäure müssten bestimmte Wetterbedingungen herrschen, es dürfe nicht zu heiß sein oder zu feucht.

Jeder Imker bekommt ab Mitte Juni vom Verein eine begattete Königin bezahlt. Derzeit werden 66 Bienenvölker von 14 Imkern betreut. Die Ökoprämie an den Landesverband werde aus der Vereinskasse bezahlt. Kassenführer Reinhold Dobner erwirtschaftete ein kleines Plus. Am 13. Juli ist das Schleuderfest geplant und am 1. September eine Tagesfahrt nach Ipsheim zum Weinwandertag. Fahrpreis für Busfahrt und Frühstück am Bus 18 Euro.

Hackbarth gab noch bekannt, dass das älteste Mitglied mit 95 Jahren die Imkerei aufgegeben habe und sein Zubehör verkaufe. Dritter Bürgermeister Johann Gurdan betonte, „ihr leistet einen großen Beitrag im Jahreszyklus der Natur". Er hatte Samentütchen für Insektenwiesen dabei, die der Markt kostenlos abgibt. Auch Hackbarth wünschte sich mehr blühende Gärten mit weniger Grünpflanzen und Steinen. Josef König vom Bauernverband freute sich über ein Umdenken in der Bevölkerung. Viele Landwirte machten schon viel für die Natur, zum Beispiel mit Blühstreifen.

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